Und nochmal ein wunderschönes Lied, das ich für mich auf dem Klavier interpretieren musste. Robert Stolz, ein meiner Meinung nach herausragender Ausnahmekomponist, der den Spagat zwischen klassischer Wiener U-Musik und der Musik des fortgeschrittenen 20. Jahrhunderts meisterhaft schlägt. Seine Melodien sind wahrhaftig unvergesslich.
Der Liedtext:
Träume von Liebe verwehen so bald,
Liebe wird immer mit Leiden bezahlt,
was man im Frühling einmal besessen,
kann im Herbst man nie vergessen.
Wenn auch dein Mund mir die Treue verspricht,
glaube mir, Liebling, ich glaube dir nicht,
ich ahn ja schon beim ersten Kuß
den Schluß:
Auch du wirst mich einmal betrügen,
auch du, auch du!
Auch du wirst mich einmal belügen,
auch du, auch du!
Drum schwör mir nicht Treue aufs Neue,
wozu? Wozu?