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Archive for September 2011


Ich war zwei Nächte hier. Ich hatte ein Einzelzimmer gebucht und eines mit einem Doppelbett in der ersten Etage auf Seite Maria-Theresien-Strasse erhalten. Das Haus bietet eine sehr ansprechende Lobby und einen freundlichen Empfang. Besonders schön fand ich das grosse Treppenhaus, welches typisch ist für einen grossen Ringstrassenbau.
Die Korridore machen trotz einer sehr dunklen Vertäfelung einen einladenden Eindruck. Das Zimmer hat mir gut gefallen. Viele Pastellfarben zwar, aber schön aufeinander abgestimmt. Das Bad war gross, modern und sehr sauber. Das ganze Zimmer machte einen gepflegten Eindruck. Was mich etwas gewundert hat, war der alte Röhrenbildschirm-TV, der für die stattliche Grösse des Zimmers etwas zu klein war. Alles in der Minibar war kostenlos. Das ist wohl der Grund, warum sie nicht so reichhaltig ausgestattet ist. Es ist ein kostenloses WIFI vorhanden, das gut funktioniert.

Es empfiehlt sich, die Fenster geschlossen zu halten, da der Verkehr wegen der dichten Verbauung sehr laut sein kann. Die Zimmer sind klimatisiert, regulierbar.
Habe mich wohl gefühlt im de France. Dennoch fand ich den Preis an der obersten Grenze, zumal das Frühstück nicht dabei war. Dieses kostet separat 26 Euro, was ebenfalls recht viel ist. Ich habe es nicht in Anspruch genommen und kann dazu demzufolge nichts sagen.

Hotel de France, Wien

Hotel de France, Wien

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Carlton – „Wohnen mit Jugendstil“. Der Hotelname und der Leitspruch versprechen Stil. Das hat das Hotel aber leider nicht wirklich, abgesehen von der schönen Gründerzeitfassade. Die Bilder im Internet (aufgenommen mit einem enormen Weitwinkelobjektiv!) versprechen grosse Zimmer und geschmackvolle Einrichtung.

Ich hatte ein Einzelzimmer auf der Seite Schikanedergasse. Es war enorm klein und beengend, völlig unspektakulär und stillos eingerichtet. Vor allem ist alles sehr abgewohnt, veraltet und macht teils einen schmuddeligen Eindruck wie zum Bespiel die sanitären Einrichtungen, der Teppich oder die Wände. Der Fernseher stand auf einem Tischchen, das gerade mal 10 cm über dem Bett lag. Ich musste mit meinen Füssen woanders hin. Das Bett war sehr klein, und ich hatte ständig das Gefühl rauszufallen.
Ich war etwas enttäuscht, hatte wohl falsche Erwartungen.

Abolut top ist dafür das Frühstücksbuffet im Sous-Sol. Sehr reichhaltig und lecker. Selbst der Kaffee aus der Maschine schmeckt fast so gut wie im Kaffeehaus. Hiervor Hut ab. Auch die Lage des Hauses ist recht praktisch.

Aber: Ich werde das Hotel nicht mehr buchen. In Wien kenn ich zahlreiche andere Hotels, die mehr bieten für ungefähr denselben Preis. 

Hotel Carlton Opera, Wien - Zimmer 307

Hotel Carlton Opera, Wien - Zimmer 307

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Die Lage dieses Hotels – mit dem meines Erachtens beklopptesten Namen überhaupt – ist ganz okay. Man ist mit der Strassenbahn schnell im Zentrum. Viele Zimmer zeigen zum Hof und sind demzufolge sehr ruhig. In diesem Hotel hatte ich das kleinste Zimmer, das ich in meinem Leben gesehen habe. Vermutlich hatte man beim Ausbau des Gebäudes zum Hotel noch eine kleine Besenkammer übrig und hat daraus ein Zimmer gebastelt. Lustigerweise war das Bad fast so gross wie das Zimmer selbst.

Wer aber nicht klaustrophobisch veranlagt ist, fühlt sich hier trotzdem sehr wohl. Es ist alles da, was man braucht, und es ist sehr sauber und mit Balkontür und Dachfenster trotzdem sehr hell. Ich kann nicht für die anderen Zimmer sprechen. Die sind mit Sicherheit grösser.

Alles in allem würde ich das Hotel weiterempfehlen, denn die Sauberkeit und der Service waren wirklich hervorragend.

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Sind Sie in Wien, haben Zeit und möchten etwas Gemütliches unternehmen? Fahren Sie doch mal mit dem D-Wagen nach Nussdorf raus zur Endstation, und spazieren Sie dem Beethovengang entlang zur Beethovenruhe. Der Weg steigt ganz leicht an, führt unter schattenspendenen Bäumen einem Bächlein entlang, an stillen Wohnquartieren vorbei. Sie kommen am Beethovendenkmal vorbei und gelangen bald zum Friedhof Heiligenstadt. Etwas weiter unten liegt der Friedhof Nussdorf, schön angelegt am ansteigenden Hang am Fusse des Leopoldsberges.

Wieder zurück am Ausgangspunkt in Nussdorf liegen drei Heurigenlokale gleich neben einander bei der Bim-Endstation. Eines davon ist der Steinschaden Heuriger. Empfehle ich herzlich.

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Als das Ringtram seine letzte Fahrt antrat, beendete der Tramführer seine Rede mit einem „Sieg Heil“, verursachte einen Skandal und wurde gleich gefeuert.

Und jetzt das:

Busfahrerin überfährt Hund und lacht Besitzer aus

Leute gibts…

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