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Archive for Februar 2012


Wer das Gebäude erblickt, der wird skeptisch. Es ist einer von zahlreichen gesichtslosen Zweckbauten aus den 50er- oder 60er Jahren, der so ziemlich schnell hingebaut worden ist, bar jeglicher Ästhetik. Es ist auch ein eher unspektakulärer Abschnitt der recht stark befahrenen Gumpendorferstrasse. Das Gebäude nimmt man gar nicht erst wahr, wenn man nicht dahin muss.
An der Reception ganz oben im lichtdurchfluteten Dachgeschoss wird man von sehr freundlichen jungen Damen empfangen. Hier befindet sich der Frühstücksraum, gemütlich möbliert mit herrlichem Blick über die Dächer des 4., 5., 6. und 10. Bezirks. Bei warmem Wetter kann auch auf der Terrasse gefrühstückt werden.

Wie ich mitgekriegt habe, gibt es derzeit unterschiedlich gestaltete Zimmer. Diese liegen im 2. bis 5. Stock. Diejenigen in der unteren Etage sind stylish eingerichtet mit sehr modernem Bad, dunklen Fliesen, eleganten Möbeln. Ich hatte ein Zimmer im 5. Stock (Nunmmer 506). Aus mir unbekannten Gründen hat mir die Dame zu meiner Freude ein kostenloses Upgrade zu einer höheren Zimmerkategorie gemacht. Es war keines der neu gestalteten, aber es hatte alles, was man sich wünschen kann und noch mehr. Es war ein riesiges Zimmer mit Doppelbett mit ebenso riesigem Bad, alles sauber und gepflegt. Ohnehin scheinen fast alle Zimmer sehr gross zu sein. Zwei Fenster gewährten einen herrlichen Blick über die oben genannten Bezirke. Ich habe mich SEHR wohl gefühlt in diesem Zimmer. Kostenloses Wifi, das bestens funktioniert, ist vorhanden. Tip: Ein Zimmer verlangen, das nicht auf die Gumpendorferstrasse zeigt. Der Blick aus dem Fenster da ist eher trostlos.
Das Frühstück ist im moderaten Zimmerpreis inbegriffen und sehr gut und reichhaltig. Einzig der Filterkaffee verdient eine schlechte Note. Ich empfand ihn als fast ungeniessbar.

Die Lage des Hotels ist nicht hervorragend, aber ganz okay. Man geht ca. 3-4 Minuten zur U3 (Station Neubaugasse) und zur U4 (Station Pilgramgasse). Die Mariahilferstrasse und die Wienzeile mit dem Naschmarkt sind ebenfalls in Gehweite.

Ich persönlich empfehle das Bella Vienna wärmstens weiter, und ich werde hier sehr gerne wieder wohnen und im Vornherein nach Zimmer 506 fragen.

Geheimtipp: Gehen Sie als Ersatz für den schlechten Filterkaffee ins Café Jelinek gleich um die Ecke an der Otto-Bauer-Gasse einen echten Wiener Kaffee trinken. Das Kaffeehaus ist urwienerisch und von Touristen kaum frequentiert. Die hausgemachten Torten sind vorzüglich.

Hotel Bella Vienna

Hotel Bella Vienna

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Die Fülle an Sehenswürdigkeiten und prächtiger Bausubstanz setzt sich jenseits der Wiener Stadtgrenzen ungebrochen fort. Und selbst für viele Wiener sind gar so zahlreiche sehenswerte Objekte ausserhalb ihrer Stadt unbekannt. Schloss Altkettenhof in Schwechat gehört sicher dazu. Zwar kann man nicht rein, aber ein Spaziergang im Park ist Balsam für die Seele. Er schliesst sich an den weitläufigeren Rathauspark an. Das Schloss selbst ist zwar seit der grossen Umgestaltung im Jahre 1902 neobarock – ich hielt es jedoch am Anfang für stilecht, so schön gestaltet ist es.

Schloss Altkettenhof, Schwechat

Schloss Altkettenhof, Schwechat

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Café Jelinek


Endlich! Bei Planet-Vienna ist das Café Jelinek nun auch vertreten. Es gibt im Internet keine anständige Beschreibung. Darum habe ich versucht, das Café und seine Knapp-Ära  möglichst ausführlich zu wiedergeben, angereichert mit persönlichen Erfahrungen mir bekannter Leute.

—> Café Jelinek

 

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