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Archive for März 2012


—–> Streit um homosexuellen Kirchenrat

Ein Kirchenmann, sympathisch und sich für die Gemeinde aufopfernd – so kommt es zumindest rüber -, und der seine Aufgabe gewissenhaft erledigt, die Anerkennung im Dorf geniesst und somit der Kirche einen grossen Dienst erweist…

Aber was bringt diese Erkenntnis schon – die katholische Kirche wird es nie lernen. Eher geht sie an sich selbst zugrunde! Das ist dann bloss noch eine Frage der Zeit.

Die Reaktion der Einwohner ist vorbildlich und lobenswert. Hoffentlich setzt sich Florian Stangl durch und setzt wenigstens ein kleines Zeichen gegen diese Unterdrückung und widerliche Scheinheiligkeit gewisser Kirchenobrigkeiten. Stangl gebührt höchster Respekt für seinen Mut, zu seiner Sexualität und zu seinem Lebenspartner zu stehen.

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Zufällig bin ich auf die Belvedere Appartments gestossen im Internet. Ich war etwas konsterniert, dass die Reception nicht besetzt war am Samstag Mittag. Nach telefonischer Anfrage hiess es, dass erst ab 14 Uhr jemand da sei. Also stand ich mit dem ganzen Gepäck da und wusste nicht, wohin damit. Das wird ein Grund sein, dass ich da nicht mehr buche. Abgesehen davon war ich aber durchaus zufrieden. Als die Reception dann endlich besetzt war, wurde ich sehr freundlich begrüsst. Das Appartement war einfach und zweckmässig eingerichtet, aber sehr gemütlich und geräumig. Alles sehr sauber, sehr gute Schlafqualität. Sehr gut funktionierendes gratis-Wifi. Die Lage ist okay. Etwa 3 Gehminuten bis zur O-Linie und zum 71-er. Auch die S-Bahn verkehrt an der nächsten Kreuzung. Zu Fuss sind es vom Schwarzenbergplatz ca. 10 Minuten. Abgesehen von der Unannehmlichkeit der nicht besetzten Reception kann ich über das Appartment nichts negatives sagen. Erst recht nicht angesichts des moderaten Preises von 60 Eur pro Tag.

Belvedere Appartments, Wien

Belvedere Appartments, Wien
Belvedere Appartments, Wien

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Dünn war sie, die Leopoldin


Es ist eines der wenigen Lieder aus der Operette „Die drei Wünsche“ von Carl Michael Ziehrer, das man heutzutage noch da und dort kennt und hört. Und der Text ist bestimmt einer der komischsten aus der Operettenwelt. Man stellt sich da so einen richtigen Hungerhaken vor, fein und zerbrechlich, der aber rabiat und gewalttätig werden kann. Naja, wenn an dem Ort kein Gras mehr wächst, wo die Leopoldin hintritt? Besonders köstlich ist die Stelle, wo sie in der Hochzeitskutsche plötzlich nicht mehr auffindbar war, dann aber aus irgend einer Spalte hervorkommt und aus der Kutsche herausfällt. Hier der Text:

Meine Frau war die „Dine“, die Leopoldine,
Die hatt‘ eine wahrhaft bezaubernde Miene,
Die Augen wie Kohlen, wie Kirschen der Mund,
Das G’sichterl recht freundlich, voll Grieberl und rund,
Die Waderln recht stramm, die Fusserl so klein,
Die Handerl sauber, schlank und fein.
Zum Anbeissen lieb sah wirklich sie aus,
Nur eines, ich mach‘ kein Geheimnis daraus:

So dünn, dünn war die Leopoldin.
Dünn, dünn, wie a Bleistift so dünn.
Wie die Zündhölzer, wie die Stricknadeln,
Wie die Spinnweben, wie zum Einfadeln,
Wie die Zwirnsfaderln dünn war die Leopoldin.
Ja dünn, dünn… (Refrain wiederholt)

Als wir zu der Kirche uns hinführen liessen,
Um dort für das Leben den Bund zu beschliessen,
Befiel bei der Ankunft uns alle ein Schreck:
Die Braut war verschwunden, die Braut, sie war weg!
Wir suchten hin, wir suchten her,
Der Platz, wo sie sass, der Platz, der war leer.
Da plötzlich, entsetzlich, da rührt sich was drin.
Wer stürtzt aus dem Wagen? – Die Leopoldin!

So dünn, dünn…

Trotzdem sie so dünn war, die Leopoldine,
Hat sie eine Kraft g’habt wie eine Maschine.
Zu seh’n war sie ohne Fernrohr nur schwer,
Dafür aber spürte ich sie umso mehr.
Die Handerl klein und gustios,
Die konnten kratzen – grandios!
Die Fusserl so reizend, von zierlichem Mass,
Wenn die wo hintraten, da wuchs lang kein Gras.

Trotzdem:

So dünn, dünn…

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Happy b’day, Oscar


Ein grosser Komponist feiert heute, 6. März 2012, seinen 142. Geburtstag. Oscar Straus ist derjenige Vertreter der silbernen Operette, welcher der goldenen noch am nächsten war, was seine Musikarrangements betrifft. Dass er ebenso Karriere am Broadway gemacht hat und somit auch in Film und Musical mit einem Fuss drin stand, macht ihn als Musiker umso faszinierender. Unvergesslich inbesondere sein „Walzertraum„, eine der bezauberndsten Operetten, die jemals geschrieben worden sind.

Oscar Straus

Oscar Straus

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