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Archive for Februar 2013


Die Lage dieses eher kleinen Hotels schräg gegenüber der Staatsoper ist selbstverständlich kaum zu überbieten.
Ich habe wie gewünscht ein ringstrassenseitiges Zimmer erhalten. Es war ein lang gezogenes, sehr geräumiges Zimmer im 3. Stock, das laut Situationsplan sogar zu den kleineren gehörte. Ich habe mich da drin ausserordentlich wohl gefühlt.

Eines muss allerdings betont werden: Das Zimmer entsprach nie im Leben dem Standard von vier Sternen. Mir ist schleierhaft, wie das Hotel zu dieser Kategorisierung kommt. Klar: Die Sauberkeit war tadellos, die Schlafqualität sehr gut, es hatte eine Minibar, Kaffeekocher, Safe und eine kostenlose Flasche Mineral. Aber ansonsten war die Ausstattung schlicht und zweckmässig. Die Einrichtung des Bades war wohl aus den frühen 80er-Jahren, ebenso der dortige Plattenboden, und vor allem der ausgeblichene, stark abgetretene Spannteppich im Zimmer dürfte so in einem 4*-Zimmer gar nicht existieren.

Die aufgezählten Eigenschaften hatten aber null Einfluss auf mein Wohlfühlen in diesem grossen Zimmer mit kleinem Balkon und tollem Blick auf den Opern- und Kärntnerring. Es lag im übrigen direkt am Frühstücksraum. Davon habe ich allerdings kaum etwas mitgekriegt. Die Wände scheinen recht schalldicht zu sein.

Vier Sterne hingegen würd ich dem Frühstück geben und der Erscheinung des Frühstückraumes. Alles fein und schön angeordnet, wenn auch nicht führend in der Vielfalt.
Sehr freundlich war das Personal an der Reception, hilsbereit und kommunikativ. Mein Wunsch nach einer Verlängerung des Check-out um eine halbe Stunde wurde erfüllt.

Fazit: Die Zimmer (ich gehe davon aus, dass es auf alle zutrifft) entsprechen auf keinen Fall vier Sternen, sind aber sehr sauber und haben einen hohen Wohlfühlfaktor. Das Verhältnis Preis-Leistung in diesem Hotel stimmen meiner Ansicht nach, und ich komme hier sehr gerne wieder hin.

Hotel am Opernring

Hotel am Opernring, Zimmer 304

Hotel am Opernring

Hotel am Opernring, ZImmer 304

Hotel am Opernring

Hotel am Opernring, Bad

Hotel am Opernring

Hotel am Opernring, Aussicht

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Das reaktionär-konservativkatholische Internetportal Gloria.tv leistet sich einmal mehr einen ungeheuren Fehltritt. Diesmal bei einer Berichterstattung im Rahmen des aktuellen Dauerbrennerthemas der „Pille danach“, die aus Sicht der katholischen Kirche als abtreibend und somit tötend wirkt. Eine schwere Sünde also. Nachdem jüngst fünf Deutsche Bischöfe den Einsatz einer Pille danach im Falle einer Vergewaltigung für legitim erklärt hatten, erreicht die englische Version von Gloria.tv in den Nachrichten vom 18. Februar den absoluten Gipfel der Geschmacklosigkeit, indem sie die fünf Bischöfe anprangert und die Fotos der Kirchenmänner mit dem Hakenkreuz stempelt.

Gloria.tv setzt die Aussagen der Bischöfe und somit ihre Personen in direkten Zusammenhang mit Adolf Hitler und den Greueln der Nationalsozialisten. Gloria.tv verbreitet somit einmal mehr den gleichen ekelerregenden virtuellen Gestank wie die im Dezember 2012 eingestellte Internetseite Kreuz.net. Nicht zuletzt hat Gloria.tv hiermit womöglich auch die Grenzen der Legalität überschritten.

Update: Die Deutsche Bischofskonferenz hat mittlerweile reagiert (http://www.youtube.com/watch?v=WwICew3dkQY&feature=youtu.be)

Gloria.tv, Gipfel der Geschmacklosigkeit

Gloria.tv, Gipfel der Geschmacklosigkeit

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