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Archive for Mai 2014


Da draussen im duftigen Garten“ – trotz dem kitschigen Titel war das seit meiner Kindheit eines meiner Lieblingslieder überhaupt. Oscar Straus hat da aus dem Vollen geschöpft für seinen „Walzertraum„. Hier eine besonders träumerische Wiedergabe… Dazu ein paar passende Impressionen aus Wien.

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Conchita Wurst in allen Medien. Man mag die Figur toll finden oder nicht. Gleiches gilt für den Hype um sie. Aber dahinter steckt ein Mensch mit einer klaren Botschaft. Die österreichische Drag-Queen mit dem richtigen Namen Thomas Neuwirth ist auch beim erzreaktionären Internetportal Gloria.tv, das sich „katholisch“ und „christlich“ schimpft, aktuell mehrfaches Thema. Ist Wurst doch ein besonders dankbares Ziel für die Diffamierung und Menschenhetze durch jenen scheinheiligen Mob, der sich hinter dem Label Gloria.tv verbirgt. Wie versessen suchen die Macher offenbar tagtäglich krampfhaft nach Anlass, um das Thema Homosex in ihren Nachrichten breit zu treten. In der Ausgabe vom Mittwoch, 14. Mai, heisst es zum Thema Conchita Wurst wortwörtlich – Zitat:

„Österreich. Der als Frau geschminkte Thomas Neuwirth, der den diesjährigen Eurovision Song Contest gewann, erhielt Lob von Pfarrer Michael Unger im steirischen Bad Mitterndorf, wo Neuwirth aufwuchs. Neuwirth habe als Sternsinger für soziale Projekte Geld gesammelt. Der Pfarrer nannte ihn einen – Zitat „Supertyp“. Er wisse, was es bedeute, für ein Anderssein verspottet zu werden. Der Pfarrer hat sogar in der Messe für den Homosexuellen gebetet.“

Der Pfarrer sagte auch (was bei Gloria.tv unerwähnt bleibt): „Nicht wichtig, ob einer schwul ist, sondern ob er ein guter Kerl ist“. Da hat doch tatsächlich ein Pfarrer „sogar“ für einen Homosexuellen gebetet. Ja, wie unchristlich ist das denn! Dieser Pfarrer gehört stante pede exkommuniziert. Da kriege ich – in der Vulgärsprache ausgedrückt – das schwallartige Kotzen. Ein Kirchenmann, der mit einem Satz genau aussprechen kann, was Christsein an sich bedeutet, der es offensichtlich begriffen hat, wird zur unmittelbaren Zielscheibe.

Erst wenn unsere Erde von solchen hasserfüllten Hetzern, wie sie bei Gloria-tv zu finden sind, befreit ist, hat sie die Chance, eine bessere zu werden. Es wird leider noch lange dauern.

Gloria.tv

Gloria.tv: Spezialisiert auf Hetze und Menschenverachtung

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Mir sagt das ganze Trara ja nicht besonders viel. Trotzdem: GRATULIERE, CONCHITA WURST zum Sieg am Eurovision Song Contest !

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Ein unschätzbar wertvolles Biedermeier-Gemälde, das Zuger Landleute auf der Heimkehr zeigt, befindet sich irgendwo in Privatbesitz. Ein Künstler aus Cham (Schweiz) hat das Bild «nachgebaut» – als Intarsie.

Der Beitrag vom 26. November 2013 handelte von einem Gemälde des Wiener Biedermeier-Malers Ferdinand Georg Waldmüller (1793–1865), das eine Gruppe Zuger Trachtenleute auf der Heimkehr von der Ernte zeigt. In den 1960er-Jahren war der damalige Zuger Stadtbibliothekar Hans Koch (1907–1987) auf das Gemälde aufmerksam geworden und wünschte sich, dass es irgendwann in seine Zuger Heimat finden würde. Dies ist leider nie geschehen. Das Waldmüller-Gemälde von 1844 wird vom Auktionshaus Sothebys als «Spitzenwerk» bezeichnet und hat einen geschätzten Wert von über einer halben Million Franken. Es befindet sich heute in Privatbesitz – irgendwo auf der Welt.

Ferdinand Georg Waldmüller - "Heimkehr von der Ernte"

Das Original von Waldmüller: „Heimkehr von der Ernte“

Aber jetzt hat der Kanton Zug seine eigene Version des Waldmüller-Werkes «Heimkehr von der Ernte am Zugersee». Es ist mit 60 x 90 Zentimetern sogar eineinhalb mal so gross wie das Original. Im Gegensatz zu diesem ist es jedoch nicht Öl auf Holz, sondern – Holz auf Holz! Der Chamer Intarsien-Künstler Erich Zihlmann hat keinen Aufwand gescheut, das Ölgemälde so authentisch wie nur möglich als Holzeinlegearbeit «nachzubauen». Und das Resultat ist schlicht und ergreifend überwältigend. So detailreich und zuweilen fotografisch genau Waldmüllers Maltechnik war – alles ist im Werk des Chamers wiedergegeben. Jeder Stein, jeder Busch, Pupillen, Augenbrauen … selbst das kleinste Teilchen im Bild besteht aus Holz. Da gibt es keinen Tupfen Farbe, geschweige denn ein holzfremdes Füllmaterial.

«Das Bild und die Geschichte dahinter haben mich nicht losgelassen», sagt Zihlmann, der ein Flair für historische Sujets hegt. «Ich habe mir ausgiebig Gedanken gemacht, wie ich eine Umsetzung als Intarsie angehen könnte.» Er liess sich ein Poster in der gewünschten Grösse anfertigen, welches ihm als leitende Vorlage diente, und machte sich ans Werk. Nach insgesamt «nur» 100 Stunden aufwendiger Feinarbeit lag der fertige Holz-Waldmüller vor. Er enthält Teilchen, die Zihlmann mit Arztskalpellen bis auf einen zehntel Millimeter genau zugeschnitten und eingepasst hat. «Für mich war es das erste Mal, dass ich ein Gemälde dieser Art in Holz gearbeitet habe», sagt der 41-Jährige. Neben der Detailvielfalt war die Farbgebung eine weitere grosse Herausforderung für den Holzkünstler. Für die Ockertöne der Umgebung und erst recht für die farbenprächtigen Trachten der Zuger Landleute musste Zihlmann Holzsorten finden, deren natürlicher Farbton und Textur dem gemalten Original so nah wie möglich kommen. Voraussichtlich bis Ende Juni ist das beeindruckende Waldmüller-Furnierintarsienbild von Erich Zihlmann im Einkaufszentrum Neudorf in Cham ausgestellt. Es befindet sich im ersten Schaukasten an der Wand im Durchgang gleich neben der Postfiliale.

Erich Zihlmann ist gelernter Schreiner, arbeitet aber seit einigen Jahren bei der Post Cham. Doch seine Liebe zur Arbeit mit Holz ist ungebrochen. Zihlmanns Intarsien entstehen somit nebenberuflich in seinem Atelier in Cham. Das Handwerk hat er autodidakt erlernt. Er erinnert sich: «In der Schreinerlehre musste ich einmal ein Schachbrett anfertigen. Das war ausschlaggebend, und da hats mir den ‹Ärmel reingenommen›.» Man könnte sagen, dass der Chamer zu einer aussterbenden Spezies gehört. Denn die Intarsienkunst hatte in Europa vor allem im Barock und Rokoko ihre Hochblüte, weshalb es Intarsienfachleute heutzutage nur noch sehr wenige gibt. Und meistens seien es ältere Leute, die keine Nachfolger haben, erklärt Zihlmann. Schön, dass durch den Chamer das faszinierende Handwerk auch von einer jüngeren Generation gepflegt wird.

Erich Zihlmann ist gelernter Schreiner, arbeitet aber seit einigen Jahren bei der Post Cham. Doch seine Liebe zur Arbeit mit Holz ist ungebrochen. Zihlmanns Intarsien entstehen somit nebenberuflich in seinem Atelier in Cham. Das Handwerk hat er autodidakt erlernt. Er erinnert sich: «In der Schreinerlehre musste ich einmal ein Schachbrett anfertigen. Das war ausschlaggebend, und da hats mir den ‹Ärmel reingenommen›.» Man könnte sagen, dass der Chamer zu einer aussterbenden Spezies gehört. Denn die Intarsienkunst hatte in Europa vor allem im Barock und Rokoko ihre Hochblüte, weshalb es Intarsienfachleute heutzutage nur noch sehr wenige gibt. Und meistens seien es ältere Leute, die keine Nachfolger haben, erklärt Zihlmann. Schön, dass durch den Chamer das faszinierende Handwerk auch von einer jüngeren Generation gepflegt wird.

Näheres zum Künstler: http://zihlmann-intarsien.ch

Erich Zihlmann, Intarsienkünstler aus Cham ZG

Erich Zihlmann, Intarsienkünstler aus Cham ZG, mit seinem „nachgebauten“ Waldmüller-Bild

 

 

 

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Ich habe ein grosses, helles, sehr schönes Zimmer erhalten im zweiten Stock zur Singerstrasse hinaus. Ich wusste, dass es zeitweilig geräuschvoll ist da inmitten des Geschehens, und das war völlig okay für mich.

Abgesehen von einer vergessenen Socke des Vorgastes unter dem Bett und einem übersehenen Fleck auf der Klobrille war alles einwandfrei, wie ich es von den Kremslehner Hotels bisher gewohnt bin.

Empfang war sehr freundlich und aufmerksam. Das Personal ist grundsätzlich angenehm höflich. Frühstück hat mir gefallen. Nettes Buffet mit einer anständigen Auswahl. Es dauerte allerdings recht lange, bis das Personal die benutzen Tische wieder hergerichtet hat – so schien es mir zumindest.

Ich kehre sehr gerne ins Royal zurück. Die Lage ist nicht zu überbieten. Das Preis/Leistungs-Verhältnis stimmt.

 

Hotel Royal, Wien

Hotel Royal, Wien

Hotel Royal, Wien

Hotel Royal, Wien

Hotel Royal, Wien

Hotel Royal, Wien

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