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Archive for Januar 2015


Eine drastische Überschrift zum Salzburger Weihbischof. Aber anders kann man diesen unfassbar dummen alten Mann nicht bezeichnen. Dass er seit Jahrzehnten gegen homosexuelle Menschen Gift und Galle spuckt, ist ja altbekannt. Aber für das, was er neulich in seinem Vortrag in der Abtei Mariawald vom Stapel gelassen hat, gehört diese Person angeklagt.

Das Nonplusultra nämlich ist ja nun, dass er jetzt noch mit den Nazis kommt und diese in Verbindung mit homosexuellen Menschen bringt, die um ihre Rechte kämpfen. Kann man noch tiefer sinken? ES REICHT ENDGÜLTIG! Laun ist das beste Beispiel dafür, dass Intellektualität keine Intelligenz voraussetzt. Unerträglich. Ich mag mich gar nicht weiter enervieren über diesen bärtigen Teufel. Man lese hier:

Huffingtonpost Artikel oder unter Abtei Mariawald online (Anm.: Die Abtei hat den Beitrag mittlerweile aus unbekannten Gründen entfernt)

Nachtrag vom 24. August 2015: Laun wütet weiter. Weihbischof Laun wütet weiter

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Es ist nicht das erste mal, dass es im Café Prückel zu einem unsäglichen Vorfall kommt, nämlich dass ein homosexuelles Paar des Lokals verwiesen wird, nur weil es sich zur Begrüssung geküsst hat. Soeben wieder geschehen mit zwei Frauen – ein Pärchen. Sie wurden dafür von einem der Ober gerügt und abschätzig behandelt, so die Nachricht. Nachdem sich die zwei Frauen bei der Kaffeehausleitung beschweren wollten, wurden Sie hinausgeworfen. Die Inhaberin, Christl Sedlar, gegenüber ORF: „Es war mehr als ein Begrüssungskuss. Man muss ja nicht öffentlich so zeigen, dass man zusammengehört.“ (Obwohl sie die Szene selber nicht gesehen hat!, Anm.) Frau Sedlar soll zudem gesagt haben, dass die Zurschaustellung der Andersartigkeit nicht in ein traditionelles Wiener Kaffeehaus gehöre, sondern in einen Puff. Und DIES ist der eigentliche Stein des Anstosses!

Dass man sich in einem Gastrobetrieb nicht abschlabbert, versteht sich von selbst. Und das gilt sowohl für Homos als auch für Heteros. Aber das steht hier nun mal nicht im Zentrum, zumal es gemäss Aussage der Betroffenen tatsächlich nicht mehr als eine Begrüssung war. Der Eklat besteht in der eindeutig homofeindlichen Gesinnung der alten Dame. Und wenn dem nicht so ist, dann soll Frau Sedlar hinstehen und die Sache öffentlich klarstellen.

Hausrecht hin oder her, mir war das Prückel immer sympathisch, und ich zählte es zu meinen bevorzugten Stammcafés in Wien. Aber nach diesem neuerlichen skandalösen Vorfall dieser Art überlege ich es mir zweimal, ob ich hier so schnell wieder einkehre und die hier herrschende Homofeindlichkeit und Arroganz unterstütze. Der Artikel zum Café Prückel auf Planet-Vienna.com erhält eine entsprechende Ergänzung.

Schämen Sie sich, Frau Sedlar !! Und genau so soll sich der betreffende Ober schämen.

 

Update: Am Freitag, 16. Jänner, kam es zu einer grossen Protestkundgebung vor dem Kaffeehaus. Hier ein Video dazu:

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