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Archive for the ‘Hotels/Pensionen’ Category


Das Hotel Amadeus ist am Wildpretmarkt das einzige Gebäude aus neuerer Zeit. Von aussen eher lieblos und langweilig. Was sie aber aus dem Haus gemacht haben, ist beeindruckend. Es ist alles irgendwie total putzig und schön. Jede Etage hat lediglich drei Zimmer und die Dachetage zwei. Dort oben war mein Zimmer. Es war superputzig. Nicht sehr gross und das Fenster auch recht klein, aber wunderbar eingerichtet im Stil, der sich durch das gesamte Haus zieht. Alles super sauber, sehr bequemes Bett, nettes recht kleines Bad mit grosszügig bemessener Dusche. Es gibt ein kostenloses, schnelles Wifi.

Das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend. Der Frühstücksraum ist ebenso hübsch und wienerisch eingerichtet wie alles andere. Das Frühstücksbuffet bietet eine nette Auswahl.

Die Lage würde ich als herovrragend bezeichnen. Zweimal um die Ecke, und man steht vor dem Stephansdom. Das Café Korb und die Tuchlauben liegen wenige Schritte vom Hotel und ebenso der Hohe Markt. Dennoch ist der Wildpretmarkt als eher unbedeutende Zeile sehr ruhig.

Dieses Hotel halte ich mir auf jeden Fall warm und buche es mit Sicherheit wieder, auch wenn der Preis mit 110 EUR pro Nacht nicht ganz so günstig ist. Es ist das Geld aber in jeder Hinsicht wert.

Hotel Amadeus, Wien

Hotel Amadeus, Wien

Hotel Amadeus, Wien

Hotel Amadeus, Wien

Hotel Amadeus, Wien

Hotel Amadeus, Wien

Hotel Amadeus, Wien

Hotel Amadeus, Wien

Hotel Amadeus, Wien

Hotel Amadeus, Wien

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Die Lage dieses eher kleinen Hotels schräg gegenüber der Staatsoper ist selbstverständlich kaum zu überbieten.
Ich habe wie gewünscht ein ringstrassenseitiges Zimmer erhalten. Es war ein lang gezogenes, sehr geräumiges Zimmer im 3. Stock, das laut Situationsplan sogar zu den kleineren gehörte. Ich habe mich da drin ausserordentlich wohl gefühlt.

Eines muss allerdings betont werden: Das Zimmer entsprach nie im Leben dem Standard von vier Sternen. Mir ist schleierhaft, wie das Hotel zu dieser Kategorisierung kommt. Klar: Die Sauberkeit war tadellos, die Schlafqualität sehr gut, es hatte eine Minibar, Kaffeekocher, Safe und eine kostenlose Flasche Mineral. Aber ansonsten war die Ausstattung schlicht und zweckmässig. Die Einrichtung des Bades war wohl aus den frühen 80er-Jahren, ebenso der dortige Plattenboden, und vor allem der ausgeblichene, stark abgetretene Spannteppich im Zimmer dürfte so in einem 4*-Zimmer gar nicht existieren.

Die aufgezählten Eigenschaften hatten aber null Einfluss auf mein Wohlfühlen in diesem grossen Zimmer mit kleinem Balkon und tollem Blick auf den Opern- und Kärntnerring. Es lag im übrigen direkt am Frühstücksraum. Davon habe ich allerdings kaum etwas mitgekriegt. Die Wände scheinen recht schalldicht zu sein.

Vier Sterne hingegen würd ich dem Frühstück geben und der Erscheinung des Frühstückraumes. Alles fein und schön angeordnet, wenn auch nicht führend in der Vielfalt.
Sehr freundlich war das Personal an der Reception, hilsbereit und kommunikativ. Mein Wunsch nach einer Verlängerung des Check-out um eine halbe Stunde wurde erfüllt.

Fazit: Die Zimmer (ich gehe davon aus, dass es auf alle zutrifft) entsprechen auf keinen Fall vier Sternen, sind aber sehr sauber und haben einen hohen Wohlfühlfaktor. Das Verhältnis Preis-Leistung in diesem Hotel stimmen meiner Ansicht nach, und ich komme hier sehr gerne wieder hin.

Hotel am Opernring

Hotel am Opernring, Zimmer 304

Hotel am Opernring

Hotel am Opernring, ZImmer 304

Hotel am Opernring

Hotel am Opernring, Bad

Hotel am Opernring

Hotel am Opernring, Aussicht

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Die Opera Suites standen schon länger auf meiner Liste der Hotels und Pensionen, die ich in Wien buchen möchte. Ich habe Monate im Voraus gebucht mit der Bitte, man möge mir ein Zimmer gegen die Kärntnerstrasse hin freihalten. Die Antwort kam umgehend: Das werde leider nicht gehen. Das hat mich etwas stutzig gemacht.

Auf der hoteleigenen Homepage steht wortwörtlich: „Opera Suites bietet seinen Gästen grosszügige Zimmer und Suiten von 20 – 30 m2“. Ich kam an, checkte ein und traute meinen Augen nicht, als ich im Zimmer stand. Es war ein Kämmerchen, knapp 8 Quadratmeter gross. Und das Bad hatte die Ausmasse eines Kleiderschrankes, ein grosser Mann wie ich holt sich da blaue Flecken.
Und die Lichtverhältnisse: Selbst bei strahlendem Sonnenschein draussen war es in dieser Kammer finster. Das Fenster zeigte in einen engen sechsgeschossigen Lichthof, ein herrlicher Blick auf surrende Lüftungsanlagen direkt vor dem Fenster, düster, beengend und beklemmend. Für einen Nachttisch war kein Platz mehr vorhanden. Der wahr gewordene Alptraum für einen Klaustrophobiker. Dieses Zimmer wird auf der Hotelhomepage mit keinem Wort erwähnt. Ein grosser Fehler.

Ich beschwerte mich. Die Dame checkte die Buchungen, konnte mir aber keine Alternative bieten, da alles ausgebucht sei, und meines sei das einzige Einzelzimmer. Eins und eins zusammengezählt: Man wollte alle anderen Zimmer also bewusst für Buchungen sparen, die zu zweit anreisen. Darum hiess es bereits im Vornherein, dass ich kein strassenseitiges Zimmer erhalten werde. In anderen Worten, wer alleine in den „Opera Suites“ absteigt, kommt nicht darum herum, in dieses „Opera Verliess“ gesteckt zu werden.

Angesichts der Worte auf der Homepage ist dieses Zimmer leider eine Zumutung. Es ist trotz allen Ausstattungsdetails fern von vier Sternen! Für dieses Depressionen hervorrufende Kämmerchen zahlte ich geschlagene 180 Euro für zwei Nächte! Ich wohnte in Wien bereits in rund 20 verschiedenen Hotels, und kein Aufenthalt war so enttäuschend wie der in den Opera Suites. Ich kann nicht für die anderen Zimmer sprechen. Ich bin sicher, die sind alle um ein Vielfaches komfortabler, wenn man die guten Bewertungen liest.

Mein Frust in Zimmer 115 wurde auch nicht durch die perfekte Lage direkt bei der Oper, die Sauberkeit und die nötige Freundlichkeit des Personals sowie der Flasche Wein als kleine Aufmerksamkeit gemildert, obwohl ich letzteres natürlich schätzte. Ich hatte mich schon lange auf den Aufenthalt in den Opera Suites gefreut. Deshalb war die Enttäuschung besonders gross. Ich kann die Pension für Einzelreisende nicht weiterempfehlen.

Opera Suites, Zimmer 115

Opera Suites, Zimmer 115

Opera Suites, Zimmer 115

Opera Suites, Zimmer 115

Opera Suites, Zimmer 115

Opera Suites, Zimmer 115

Opera Suites, Zimmer 115

Opera Suites, Zimmer 115

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Es erging mir wie mehreren anderen Gästen, die online Bewertungen über das Hotel Regina abgegeben haben: Ich habe das Hotel Royal an der Singerstrasse gebucht, erfuhr dann aber kurzfristig, dass ich wegen eines „Buchungsfehlers“ im Regina untergebracht sei, das mit dem Royal und dem Grabenhotel zur Kremslehner-Gruppe gehört. Zwar kannte ich das Regina schon und war bereits damals zufrieden mit dem Hotel, war aber dennoch reichlich angesäuert, weil ich bewusst das Royal gebucht habe wegen seiner Lage.

Habe dann ein nettes, geräumiges Zimmer erhalten, das jedoch in einen engen Lichtschacht zeigte. Enttäuschung. Da die Klimaanlage (vermeintlich) nicht funktionierte, fragte ich nach einem anderen Zimmer und erhielt eines im nördlichen Seitenrisalit direkt im Dachstuhl. Das Zimmer gefiel mir sehr gut aufgrund seines langgezogenen, interessanten Grundrisses. Geräumiges Bad, alles hell und nett eingerichtet. Ich blieb da die erste Nacht.Trotzdem verlangte ich wegen des Buchungsfehlers am nächsten Tag eine Entschädigung. In der Folge erhielt ich das nach Aussagen des Receptionisten beste Zimmer des Hauses. Und ich denke, das war es auch. Man brachte mich im mittleren Raum der ehemaligen Beletage unter, ein riesenhaftes Prachtzimmer, in dem ein Einfamilienhaus Platz hätte. Prächtige Stuckdecke, zwei Jugendstilluster, ein Doppelbett mit Baldachin, riesiges Bad mit grosser Eckbadewanne, separate Toilette, eine Sitzgruppe, Schrank, Schreibtisch und: Ein alter Bösendorfer Flügel (wohlbemerkt total verstimmt und fast unspielbar). Das ganze Interieur inklusive Parkettboden dürfte original sein aus jener Zeit. Was nämlich kaum einer weiss: Das Hotel Regina ist im ehemaligen Palais Angereruntergebracht, das repräsentative Haus von Johann Angerer, ein schwerreicher Wiener Bürger des ausgehenden 19. Jahrhunderts.Ich wohnte also ganz allein im wichtigsten Repräsentationsraum dieses Palastes aus dem 19. Jahrhundert, original erhalten. Kurz: Ein Traum für jeden, der sich mal wie ein adliger Wiener aus Johann Strauss‘ Zeiten fühlen will. Das entschädigte mich für das Malheur zu Beginn. Dazu gabs als weitere Wiedergutmachung eine ganze Franz Joseph Torte ins Zimmer serviert. Eine kostenlose Checkout-Fristerstreckung von 2 Stunden wurde mir auch gewährt. Ich bedanke mich beim Personal und bei den Kremslehners für all dieses grosszügige Entgegenkommen.Das Personal im Regina ist freundlich und war wirklich sehr bemüht, meinen Gram über die verpatzte Buchung zu tilgen. Frühstücksbuffet ist reichhaltig und gut (ausser der von anderen Bewertern ebenfalls bemängelte fade Konservenfruchtsalat). Was das Zimmer betrifft, hat mich nur eins gewundert: Es war ein einziges Duschgel-Fläschchen da. Beim Saubermachen wurde es nicht ersetzt.

Das ganze Haus versprüht einen altmodischen Charme, leicht angestaubt, aber gerade das macht den Reiz aus. Ich persönlich kanns guten Gewissens weiterempfehlen. Beim nächsten Mal werde ich alles dran setzen, wieder dieses einmalige Traumzimmer zu kriegen.

Bestes Zimmer im Hotel Regina

Bestes Zimmer im Hotel Regina

Bestes Zimmer im Hotel Regina

Bestes Zimmer im Hotel Regina

Bestes Zimmer im Hotel Regina

Bestes Zimmer im Hotel Regina

Bestes Zimmer im Hotel Regina

Bestes Zimmer im Hotel Regina

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Zufällig bin ich auf die Belvedere Appartments gestossen im Internet. Ich war etwas konsterniert, dass die Reception nicht besetzt war am Samstag Mittag. Nach telefonischer Anfrage hiess es, dass erst ab 14 Uhr jemand da sei. Also stand ich mit dem ganzen Gepäck da und wusste nicht, wohin damit. Das wird ein Grund sein, dass ich da nicht mehr buche. Abgesehen davon war ich aber durchaus zufrieden. Als die Reception dann endlich besetzt war, wurde ich sehr freundlich begrüsst. Das Appartement war einfach und zweckmässig eingerichtet, aber sehr gemütlich und geräumig. Alles sehr sauber, sehr gute Schlafqualität. Sehr gut funktionierendes gratis-Wifi. Die Lage ist okay. Etwa 3 Gehminuten bis zur O-Linie und zum 71-er. Auch die S-Bahn verkehrt an der nächsten Kreuzung. Zu Fuss sind es vom Schwarzenbergplatz ca. 10 Minuten. Abgesehen von der Unannehmlichkeit der nicht besetzten Reception kann ich über das Appartment nichts negatives sagen. Erst recht nicht angesichts des moderaten Preises von 60 Eur pro Tag.

Belvedere Appartments, Wien

Belvedere Appartments, Wien
Belvedere Appartments, Wien

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Hotel Bella Vienna – aussen flop, innen top


Wer das Gebäude erblickt, der wird skeptisch. Es ist einer von zahlreichen gesichtslosen Zweckbauten aus den 50er- oder 60er Jahren, der so ziemlich schnell hingebaut worden ist, bar jeglicher Ästhetik. Es ist auch ein eher unspektakulärer Abschnitt der recht stark befahrenen Gumpendorferstrasse. Das Gebäude nimmt man gar nicht erst wahr, wenn man nicht dahin muss.
An der Reception ganz oben im lichtdurchfluteten Dachgeschoss wird man von sehr freundlichen jungen Damen empfangen. Hier befindet sich der Frühstücksraum, gemütlich möbliert mit herrlichem Blick über die Dächer des 4., 5., 6. und 10. Bezirks. Bei warmem Wetter kann auch auf der Terrasse gefrühstückt werden.

Wie ich mitgekriegt habe, gibt es derzeit unterschiedlich gestaltete Zimmer. Diese liegen im 2. bis 5. Stock. Diejenigen in der unteren Etage sind stylish eingerichtet mit sehr modernem Bad, dunklen Fliesen, eleganten Möbeln. Ich hatte ein Zimmer im 5. Stock (Nunmmer 506). Aus mir unbekannten Gründen hat mir die Dame zu meiner Freude ein kostenloses Upgrade zu einer höheren Zimmerkategorie gemacht. Es war keines der neu gestalteten, aber es hatte alles, was man sich wünschen kann und noch mehr. Es war ein riesiges Zimmer mit Doppelbett mit ebenso riesigem Bad, alles sauber und gepflegt. Ohnehin scheinen fast alle Zimmer sehr gross zu sein. Zwei Fenster gewährten einen herrlichen Blick über die oben genannten Bezirke. Ich habe mich SEHR wohl gefühlt in diesem Zimmer. Kostenloses Wifi, das bestens funktioniert, ist vorhanden. Tip: Ein Zimmer verlangen, das nicht auf die Gumpendorferstrasse zeigt. Der Blick aus dem Fenster da ist eher trostlos.
Das Frühstück ist im moderaten Zimmerpreis inbegriffen und sehr gut und reichhaltig. Einzig der Filterkaffee verdient eine schlechte Note. Ich empfand ihn als fast ungeniessbar.

Die Lage des Hotels ist nicht hervorragend, aber ganz okay. Man geht ca. 3-4 Minuten zur U3 (Station Neubaugasse) und zur U4 (Station Pilgramgasse). Die Mariahilferstrasse und die Wienzeile mit dem Naschmarkt sind ebenfalls in Gehweite.

Ich persönlich empfehle das Bella Vienna wärmstens weiter, und ich werde hier sehr gerne wieder wohnen und im Vornherein nach Zimmer 506 fragen.

Geheimtipp: Gehen Sie als Ersatz für den schlechten Filterkaffee ins Café Jelinek gleich um die Ecke an der Otto-Bauer-Gasse einen echten Wiener Kaffee trinken. Das Kaffeehaus ist urwienerisch und von Touristen kaum frequentiert. Die hausgemachten Torten sind vorzüglich.

Hotel Bella Vienna

Hotel Bella Vienna

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Hotel Ambassador: Habe mich wieder sehr wohl gefühlt


Genau ein Jahr ist es her, seit ich zum ersten Mal im Ambassador war. Damals bemängelte ich, dass es lediglich einen kostenpflichtigen Internetzugang zu extremen Preisen gibt. Mittlerweile gibt es im ganzen Hotel gratis Wifi. Ich war begeistert.

Alles in allem habe ich den Aufenthalt sehr genossen. Nach wie vor glänzt das Hotel mit einer edlen und schönen Einrichtung. Meinem Wunsch, ein Zimmer gegen den neuen Markt hin zu erhalten, wurde entsprochen.
Habe mich im Zimmer sehr wohl gefühlt. Die Decken sind allerdings für grosse Leute wie mich viel zu kurz. Ich benötigte eine zweite. Es gab im Zimmer jedoch einen echten Wehmutstropfen: Das Bad, wunderschön und riesengross, wartete am Duschvorhang mit grossflächigen gelben Flecken auf. Vermutlich Urin. Das fand ich ekelerrengend, und es passte so gar nicht zum ansonsten blitzsauberen Bad und Zimmer. Schade.

Eine zweite Begebenheit, die meine Begeisterung für das Hotel vorübergehend trübte: Jeder Gast kriegt einen Gutschein für ein Glas Beerenpunsch in der Atriumbar (sehr fein zubereitet!). Doch kleingedruckt steht auf dem Bon, dass dieser nur im Zusammenhang mit einer bezahlten Konsumation gültig ist. Das habe ich übersehen, und der Ober war extrem genervt und forderte mich, die Augen verdrehend, auf, ich soll doch bitte das Kleingedruckte lesen. Das war rüpelhaft und unhöflich.

Ansonsten bin ich ein bekennender Fan von diesem wunderschönen Hotel an der besten Lage in Wien und freu mich auf den nächsten Aufenthalt.

Zimmer-Tipp: Ein zimmer zum Neuen Markt hin ist wohl ruhiger, und der Blick reicht weiter als an der Kärntnerstrasse.

Hotel Ambassador, Wien

Hotel Ambassador, Wien

Hotel Ambassador, Wien

Hotel Ambassador, Wien

Hotel Ambassador, Wien

Hotel Ambassador, Wien

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