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Archive for the ‘Thema Kirche’ Category


Die Katholische Kirche listet eine Märtyrerin mit diesem Namen. Sie hat zwar nichts mit dem Virus zu tun, aber wenn man bedenkt, aus welchen Gründen sie angerufen wird, so kriegt ihre Verehrung neue Aktualität.

Text & Bild: Andreas Faessler, Luzerner Zeitung (20. März 2020)
st.corona_klein

Selten war ein Begriff weltweit so dauerpräsent, medien- und alltagsbeherrschend wie zur Zeit «Corona». Bis vor wenigen Monaten brachte man den Namen bestenfalls mit prickelndem Biergenuss in Verbindung, ehe er mit Auftauchen des aggressiven Erregers schlagartig überaus negativ behaftet war.

Nur wenigen dürfte bekannt sein, dass die Bezeichnung auch im Heiligenkalender der Katholischen Kirche existiert: Tatsächlich führt diese eine Märtyrerin dieses Namens auf. Die heilige Corona – eigentlich Corona Stephana – gehört zu den wenig bekannten Patroninnen, ihre Verehrung in Westeuropa beschränkt sich heute weitgehend auf den österreichisch-bayrischen Raum und wird selbst da nur punktuell noch praktiziert.

Wie im Falle zahlreicher anderer Märtyrerinnen und Märtyrer ist Coronas Biografie hauptsächlich von Überlieferung geprägt, die sich im Laufe der Zeit verwässert haben. Gelebt hat sie vermutlich im 2. Jahrhundert. Sie soll die Frau des Viktor von Damaskus gewesen sein, ein ebenfalls mehrheitlich durch Legenden erfasster Heiliger. Die Herkunft Coronas ist nicht bekannt, genannt werden Syrien, Ägypten, die Türkei oder auch Sizilien oder Südfrankreich, je nach Schrift (griechisch oder lateinisch).

Viktor, ein römischer Soldat, weigerte sich, von seinem christlichen Glauben abzulassen, weshalb er zur Folter und schliesslich zum Tode verurteilt wurde. Dies unter dem Regime von Kaiser Marc Aurel oder dessen Adoptivvater Antonius Pius. Viktors erst 16 Jahre alte Ehefrau Corona soll ihren Mann während dessen Leiden gepflegt und ihm Mut gemacht haben, ehe er enthauptet wurde.

Da Corona ihrem Glauben ebenso treu blieb, war auch sie dem Tod geweiht. Ihre Hinrichtung war grausam: So sollen die Peiniger sie mit Stricken zwischen zwei heruntergebeugten Palmen festgebunden haben. Danach liessen sie die Bäume hochschnellen, und Coronas Körper wurde gewaltsam zerrissen. Eine der Überlieferungen erzählt, dass darauf zwei Kronen vom Himmel gefallen seien, wovon sich schliesslich auch ihr Heiligenname ableiten dürfte.

Wenig verbreitete Verehrung

Die Corona-Verehrung im heutigen Europa hat bereits im 6. Jahrhundert eingesetzt, beschränkte sich allerdings für lange Zeit auf Italien. Nördlich der Alpen kennt man das Patrozinium erst seit dem 14. Jahrhundert, obschon Corona-Reliquien bereits im 10.  Jahrhundert aus Italien nach Aachen, Bremen und Prag gelangt sind. Corona-Wallfahrtsorte gab und gibt es hauptsächlich in Nieder- und Oberbayern sowie in Niederösterreich. Die wenigen der Märtyrerin geweihten Kirchen und Kapellen beschränken sich denn auch hauptsächlich auf diesen Raum. Eine von ihnen steht abseits der Zivilisation mitten im Wald zwischen den zur Gemeinde Sauerlach gehörenden Weilern Arget und Gumpertsham südlich von München. Die schlichte, eher wenig einladende Kapelle, weist an der Chorwand einen Schriftzug auf, der da lautet: Müder Wanderer, stehe still, mach bei Sankt Corona Rast, dich im Gebet ihr fromm empfiehl, wenn du manch Kummer und Sorgen hast.

St.Corona hilft

Kummer und Sorgen haben in Zeiten wie diesen wohl einige. Und auch wenn der Name der Märtyrerin mit dem Virus freilich nicht direkt etwas zu tun hat  – ein gewisser Bezug besteht: Die hl. Corona ist nicht nur die Patronin der Fleischhauer und Schatzgräber, für Geldbelange und Glücksspiele, sie hilft auch gegen Seuchen. Wie passend…

Dargestellt wird die heilige Corona Stephana meist mit Krone und einem oder zwei Palmzweigen, gelegentlich mit einer Geldmünze, einer Schatulle oder einer Lilie. Ihr katholischer Gedenktag ist der 14. Mai.

 

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Ja, die Exegese ist eine Philosophie für sich. Weniges, das in der Bibel steht, ist wirklich eindeutig und wortwörtlich zu verstehen. Vor allem im Alten Testament gibt es Gebote, die aus heutiger Sicht so abstrus und weltfremd sind, dass sie jeden, der sie wörtlich nimmt und ausführt, im Handumdrehen lebenslänglich ins Gefängnis bringen würden.

Aber erzkonservative Fundamental-Katholiken sind sich besonders dann nicht zu schade, mit gewissen Passagen aus dem AT um sich zu schmeissen, wenn es um das Thema Sexualität geht. Nichts ist ihnen dabei zu peinlich, solange sie andere Menschen verurteilen können. Das Lieblingsthema reaktionärer Erzkatholiken ist hierbei insbesondere die Homosexualität. Bischof Vitus Huonder von Chur hat ja neulich ein weiteres Mal den Vogel abgeschossen, indem er an einem Vortrag in Fulda aus dem Buch Levitikus zitierte, wo als Strafe für den sexuellen Verkehr zwischen zwei Männern die Todesstrafe gefordert wird. Unreflektiert erklärte Huonder das Zitat zum Massstab für den Umgang mit Homosexualität. (Siehe auch hier)

Zu recht wurde der Churer Bischof von allen Seiten kritisiert und der scheinbaren Unkenntnis in der Exegese entlarvt. Wer Texte aus dem AT, und vor allem aus Levitikus, wortwörtlich auslegt und auf die heutige Gesellschaft anwendet, der handelt nicht nur fahrlässig, sondern ohne Verstand und unerhört dumm.

Ein älterer Leserbrief an die „Neue Zuger Zeitung„, eingesandt von Vertretern der dortigen reformierten Kantonskirche, legt für einmal ausführlich und unmissverständlich dar, wie die entsprechenden Stellen im Buch Levitikus aus heutiger Sicht zu interpretieren sind (und das gilt auch für die wenigen anderen Stellen im Alten UND Neuen Testament, welche homosexuelle Handlungen betreffen). Und wann immer wieder ein religiös verblendeter Fundi daherkommt und glaubt, die ganze Wahrheit für sich zu beanspruchen, indem er sich energisch auf diese „eindeutigen“ Bibelpassagen bezieht, dann möge man ihm einfach mal den besagten Leserbrief zur Lektüre unterbreiten:

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Homosexuelle Liebe verstösst gegen das Patriarchat, nicht gegen Gottes Gebote

[…] Wenn wir biblische Texte wirklich ernst nehmen, müssen wir sie aus ihrem kulturellen Umfeld zu verstehen versuchen. Sie sind in einem anderen Kontext als dem unseren geschrieben worden.
In Bezug auf (Homo-)Sexualität gilt es zu berücksichtigen, dass die biblischen Texte von der patriarchalen Ordnung geprägt sind. Der Mann ist sexuell aktiv, seine Frauen dienen als «Gefässe». Der Mann ist Subjekt, die Frau Objekt der sexuellen Aktivität. In dieser Ordnung wird ein Mann entehrt, wenn ihm von einem andern Mann die minderwertige Frauenrolle  zugeschrieben wird.
Zu gleichgeschlechtlichen, sexuellen Handlungen gibt es in der Fülle biblischer Texte nur sehr wenige Aussagen. Diese beziehen sich lediglich auf Männer und haben nicht eine gleichgeschlechtliche Liebesbeziehung zwischen zwei gleichwertigen Partnern im Blick. Die alttestamentlichen Texte (z.B. 3. Mose 18 und 20) verbieten gleichgeschlechtliche Kontakte als Ersatzhandlung, d. h. man soll nicht mit einem Mann Zusammensein, weil gerade keine Frau zur Verfügung  steht.
Eine biblizistische, wörtliche Auslegung dieser Texte isoliert den Text aus seinem kulturellen Umfeld und verbiegt so dessen Inhalt. Auch die neutestamentlichen Texte (z. B. 1. Korinther 6,9 und 1. Timotheus 1,10) sprechen nicht von einer  Liebesbeziehung zwischen zwei gleichwertigen Partnern. Vielmehr geht es da um sexuelle Kontakte in einem klaren Machtgefälle, wo Starke Schwache zu ihrer sexuellen Befriedigung benutzen. Männliche Homosexualität verletzt also die Gebote des Patriarchats, nicht die Gebote Gottes (deshalb kommt auch weibliche Homosexualität in der Bibel nie in den Blick, und unter anderem deshalb wird Homosexualität auch heute vielerorts noch geächtet). Nur wer die Gesetze des Patriarchats für die Gebote Gottes hält, wird behaupten, dass Gott grundsätzlich homosexuelle Liebe zwischen gleichwertigen Partnerinnen und Partnern verbiete.
Es gibt im Alten Testament eine Geschichte, wo eine solche gleichwertige Partnerschaft angedeutet ist: die Freundschaft zwischen David und Jonathan. Mit sinnlichen Worten wird sie beschrieben: «Und Jonathan Hess auch David bei seiner Liebe zu ihm schwören, denn er liebte ihn wie sein eigenes Leben. […] Dann küssten sie einander, und beide weinten. David hörte nicht auf zu weinen […]» (Samuel 20, 17.41). Und nach Jonathans Tod sagt David: «Weh ist mir um dich, mein Bruder Jonathan. Du warst mir sehr lieb. Wunderbarer war deine Liebe für mich als die Liebe der Frauen.» (2. Samuel 1,26).
Ausser vielleicht in dieser Geschichte von David und Jonathan finden wir in der Bibel also keine Aussagen in bezug auf eine Liebesbeziehung zwischen zwei Frauen oder zwei Männern. Auch diese Liebesbeziehungen sind erfüllt vom Gebot der Liebe, wie es für jede Partnerschaft gilt. Wir können nicht unterstellen, dass Menschen, die eine Partnerin/einen Partner des gleichen Geschlechts lieben, unter ihrer Liebe leiden. Liebe ist zunächst einmal schön und wohltuend. […]

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Hier gibt es die daily Gay-News. Die pseudo-katholische Kirchenseite Gloria.tv taumelt sich in jüngster Zeit immer mehr in den Schwulenwahn, ja gibt sich geradezu besessen davon. So sehr Gloria.tv Homosexuelle zum erklärten Feind- und Hassobjekt hochstilisiert, so fasziniert scheint man da vom Ganzen gleichzeitig zu sein. Kein Tag vergeht, an dem die weltbewegenden Gay-Neuigkeiten aus den zweifelhaft-dunklen Ecken der weltfremden Fundamental-Katholikenbrut nicht die Schlagzeilen füllen (s. Beispielbilder). Ihr Lieblings-Ausdruck: „Homosex“. Keine Möglichkeit wird ausgelassen, das Thema „himmelschreiende Todsünde der Sodomie“ (sic!) breit zu schlagen, egal in welcher Form oder aus welchem noch so nichtigen Anlass. Pocht irgendwo ein besonnener Kirchenmann, der das Denken noch nicht verlernt hat, auf die wahren christlichen Werte und äussert sich wohlwollend zu sich liebenden Menschen gleichen Geschlechts – bei Gloria.tv erfährt man von diesem Skandal. Und schon wird der Übeltäter an den Pranger gestellt. Und es wird auch gleich offensichtlich, bei welchen Kommentatoren es sich um verbitterte Klemmschwestern handelt, die mit der eigenen Homosexualität so sehr hadern, dass sie dies mit unbändigen Hass auf andere Menschen mit derselben Neigung kompensieren.

Auch die Leute hinter Gloria.tv scheinen sich regelrecht an dem Thema „Homosex“ aufzugeilen. Irgend eine Befriedigung werden auch sie für sich finden, vielleicht ebenfalls die Befriedigung für sexuelle Neigungen, die sie (offiziell) nicht ausleben, weil sie verbissen am vermeintlichen „Wort Gottes“ festhalten, das in einem von Unbekannten vor vielen vielen Jahrhunderten geschriebenen Buch namens „Bibel“ steht – und das sie zu allem noch völlig falsch und einfach irgendwie ins Blaue hinein interpretieren. Gloria.tv war und ist ein Trauerspiel, das sich nach und nach ins Extrem steigert. Aber ruhig weiter so: Bewirken vermag dieser Sender nichts. Er hat aber einen gewissen Unterhaltungswert.

Wer sich also für alles Schwule interessiert und immer auf dem zweifelhaften aktuellen Stand sein will, was in der Homosex-Welt abgeht, der findet bei Gloria.tv alles, was er wissen will.

Viel Homosex bei Gloria.tv

Viel Homosex bei Gloria.tv

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Homosex, Homosex, Homosex, Homosex, Homosex, Homosex, Homosex, Homosex, Homosex, Homosex…..

Gloria.tv und der Homosex

Gloria.tv und der Homosex

 

Martin Perscheid trifft’s wunderbar auf den Punkt, wenn’s um bösartige, bigotte, menschenverachtende Kerzlschlicker geht:

 

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Eine drastische Überschrift zum Salzburger Weihbischof. Aber anders kann man diesen unfassbar dummen alten Mann nicht bezeichnen. Dass er seit Jahrzehnten gegen homosexuelle Menschen Gift und Galle spuckt, ist ja altbekannt. Aber für das, was er neulich in seinem Vortrag in der Abtei Mariawald vom Stapel gelassen hat, gehört diese Person angeklagt.

Das Nonplusultra nämlich ist ja nun, dass er jetzt noch mit den Nazis kommt und diese in Verbindung mit homosexuellen Menschen bringt, die um ihre Rechte kämpfen. Kann man noch tiefer sinken? ES REICHT ENDGÜLTIG! Laun ist das beste Beispiel dafür, dass Intellektualität keine Intelligenz voraussetzt. Unerträglich. Ich mag mich gar nicht weiter enervieren über diesen bärtigen Teufel. Man lese hier:

Huffingtonpost Artikel oder unter Abtei Mariawald online (Anm.: Die Abtei hat den Beitrag mittlerweile aus unbekannten Gründen entfernt)

Nachtrag vom 24. August 2015: Laun wütet weiter. Weihbischof Laun wütet weiter

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Das pseudo-erzkatholische Internetportal Gloria.tv fristet mittlerweile zwar eher ein Schattendasein, aber spuckt weiterhin Gift und Galle gegen alles, was ihrem verschrobenen, vermeintlich gottgefälligen Weltbild nicht entspricht. Eine Meldung am 16. Oktober hat mich nun einmal mehr zur Weissglut gebracht. Unter anderen von Bosheit und Häme triefenden Meldungen lautet die eine wortwörtlich:

ZITAT

Schönborn verneigt sich vor Homosexualität

Österreich. Vor dem „Corriere della Sera“ lobte Schönborn Homosexuelle, die angeblich lebenslang treu seien. Der Kardinal gestand persönliche Kontakte zu zwei Homosexuellen in eingetragener Partnerschaft, die von der Kirche scharf abgelehnt wird. Der eine aber sich um den anderen in schwerer Krankheit rührend gekümmert. Das ist nach Schönborn „wunderbar, menschlich und christlich“. Priester und Bischöfe könnten sich vor solch einem – Zitat: „vorbildlichen menschlichen Verhalten verneigen“.

ZITAT

Der Menschenschlag hinter Gloria.tv spuckt bekanntlich schon lange auf Kardinal Schönborn und lässt absolut keine Gelegenheit aus, den Kirchenmann zu verhöhnen und zu kritisieren. Aber hier fährt das scheinheilige Gloria.tv-Pack einmal mehr besonders eindrücklich auf der Schiene des Hasses und der denkbar widerlichsten Menschenverachtung. Es ist also nicht „wunderbar, menschlich und christlich“, wenn ein homosexueller Mann sich für seinen Partner aufopfert und für ihn sorgt. Und wenn dann ein ehrenwerter Kirchenmann dies noch gutheisst, ist der „Skandal“ perfekt. Und die ebenso scheinheiligen, von Bosheit erfüllten Kommentatoren (es handelt sich stets um dieselben paar Kasperl, gerade mal eine Handvoll) ziehen unterhalb des Beitrags selbstverständlich nach und spucken Gift und Galle mit. Da fragt man sich als meiner Meinung nach vernünftig denkender und an die Nächstenliebe glaubender Mensch einmal mehr: Womit hat unsere Welt solches Gesindel verdient? Womit nur??? Da wird mir speiübel…

 

Gloria.tv hetzt geflissentlich gegen den Wiener Kardinal Schönborn

Gloria.tv hetzt geflissentlich gegen den Wiener Kardinal Schönborn

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Heute Samstag, 14. Juni 2014, war erneut der Tag, an dem sich die selbsternannten „Familienschützer“ aus der fundamentalkatholischen rechten Ecke neben dem Stephansdom versammelten, um sich kollektiv der allgemeinen Lächerlichkeit preis zu geben. Als Gegendemo zur alljährlich stattfindenden Regenbogenparade – ein Anlass, der nichts als dem Frieden und dem friedlichen Zusmmenleben von Menschen aller Couleur dient. Der Sprecher der fundamentalistischen Katholiban hiess eine Gruppe glatzköpfiger Neonazis aus Košice herzlich willkommen und dankte ihnen für die Unterstützung. Dies bedarf wohl keines weiteren Kommentares…

Doch wie auch schon vergangenes Jahr schenkte kaum jemand den hetzerischen Parolen der Fundis ein Ohr, ausser die Teilnehmer aus den eigenen Reihen. Was für ein Trauerspiel. Würde der Stephansdom weinen können, hätte er es getan. Grundsätzlich lief alles ähnlich ab wie im vergangenen Jahr (hier nachzulesen).

Katholiban in Wien

Fundamentalistische Katholiken in Wien

Katholiban in Wien

Fundamentalistische Katholiken und willkommen geheissene Rechtsradikale in Wien

Katholiban in Wien

Fundamentalistische Katholiken in Wien

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Ja, eine provokative Überschrift. Aber wie soll man heutzutage die Gesinnung eines Dorfpfarrers beschreiben, der in seinem Pfarrblatt Homosexualität öffentlich als „pervers, widernatürlich, schwerste Sünde“ bezeichnet und meint, sie gehöre „geheilt“? Unlängst verkündete der ehrenwerte Pfarrer Karl Tropper von St. Veit am Vogau in der Steiermark denselben skandalösen Mist in seinem Kirchenblatt. Pfarrer André Wingen aus Neukirchen an der Wild NÖ stösst nun also ins selbe Horn. Der mediale Aufschrei ist gross – zu Recht! Er könnte meines Erachtens nicht gross genug sein. So einer gehört doch stante pede abgesetzt!? Aber warum auch, er vertritt ja nur die Lehre der Kirche.

Wie lange aber darf sich die Kirche diesen Wahnsinn noch ungestraft erlauben? Wie lange dürfen Menschen wegen ihrer Sexualität noch verurteilt werden? Ich kann dieses unsägliche reaktionäre Gedöns nicht mehr hören, dass nur die Sexualität zwischen Mann und Frau die einzig richtige, „gottgefällige“ sei. Bigott, kleinkariert, ewiggestrig, unbelehrbar und menschenverachtend sind die einzig zutreffenden Begriffe, mit denen man eine solche Gesinnung à la Tropper und Wingen umschreiben kann. Möge Mutter Erde irgendwann von solchen Menschen erlöst sein… Sie sind böse, sie schüren Hass, sie stiften Unfrieden, ohne sie würde die Welt eine bessere, da bin ich sowas von überzeugt! Und der Gipfel bei der aktuellen Sache: Die Diözese St. Pölten stellt sich hinter diesen Pfaffen. Liebe Kirche, wache auf. Du schaufelst dir dein eigenes Grab.

Man vergebe mir meine Direktheit, aber ich kann meiner Wut auf diesen GOTTLOSEN Menschenschlag anders nicht Luft verschaffen…

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