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Hier gibt es die daily Gay-News. Die pseudo-katholische Kirchenseite Gloria.tv taumelt sich in jüngster Zeit immer mehr in den Schwulenwahn, ja gibt sich geradezu besessen davon. So sehr Gloria.tv Homosexuelle zum erklärten Feind- und Hassobjekt hochstilisiert, so fasziniert scheint man da vom Ganzen gleichzeitig zu sein. Kein Tag vergeht, an dem die weltbewegenden Gay-Neuigkeiten aus den zweifelhaft-dunklen Ecken der weltfremden Fundamental-Katholikenbrut nicht die Schlagzeilen füllen (s. Beispielbilder). Ihr Lieblings-Ausdruck: „Homosex“. Keine Möglichkeit wird ausgelassen, das Thema „himmelschreiende Todsünde der Sodomie“ (sic!) breit zu schlagen, egal in welcher Form oder aus welchem noch so nichtigen Anlass. Pocht irgendwo ein besonnener Kirchenmann, der das Denken noch nicht verlernt hat, auf die wahren christlichen Werte und äussert sich wohlwollend zu sich liebenden Menschen gleichen Geschlechts – bei Gloria.tv erfährt man von diesem Skandal. Und schon wird der Übeltäter an den Pranger gestellt. Und es wird auch gleich offensichtlich, bei welchen Kommentatoren es sich um verbitterte Klemmschwestern handelt, die mit der eigenen Homosexualität so sehr hadern, dass sie dies mit unbändigen Hass auf andere Menschen mit derselben Neigung kompensieren.

Auch die Leute hinter Gloria.tv scheinen sich regelrecht an dem Thema „Homosex“ aufzugeilen. Irgend eine Befriedigung werden auch sie für sich finden, vielleicht ebenfalls die Befriedigung für sexuelle Neigungen, die sie (offiziell) nicht ausleben, weil sie verbissen am vermeintlichen „Wort Gottes“ festhalten, das in einem von Unbekannten vor vielen vielen Jahrhunderten geschriebenen Buch namens „Bibel“ steht – und das sie zu allem noch völlig falsch und einfach irgendwie ins Blaue hinein interpretieren. Gloria.tv war und ist ein Trauerspiel, das sich nach und nach ins Extrem steigert. Aber ruhig weiter so: Bewirken vermag dieser Sender nichts. Er hat aber einen gewissen Unterhaltungswert.

Wer sich also für alles Schwule interessiert und immer auf dem zweifelhaften aktuellen Stand sein will, was in der Homosex-Welt abgeht, der findet bei Gloria.tv alles, was er wissen will.

Viel Homosex bei Gloria.tv

Viel Homosex bei Gloria.tv

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Gloria.tv und der Homosex

Gloria.tv und der Homosex

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Das pseudo-erzkatholische Internetportal Gloria.tv fristet mittlerweile zwar eher ein Schattendasein, aber spuckt weiterhin Gift und Galle gegen alles, was ihrem verschrobenen, vermeintlich gottgefälligen Weltbild nicht entspricht. Eine Meldung am 16. Oktober hat mich nun einmal mehr zur Weissglut gebracht. Unter anderen von Bosheit und Häme triefenden Meldungen lautet die eine wortwörtlich:

ZITAT

Schönborn verneigt sich vor Homosexualität

Österreich. Vor dem „Corriere della Sera“ lobte Schönborn Homosexuelle, die angeblich lebenslang treu seien. Der Kardinal gestand persönliche Kontakte zu zwei Homosexuellen in eingetragener Partnerschaft, die von der Kirche scharf abgelehnt wird. Der eine aber sich um den anderen in schwerer Krankheit rührend gekümmert. Das ist nach Schönborn „wunderbar, menschlich und christlich“. Priester und Bischöfe könnten sich vor solch einem – Zitat: „vorbildlichen menschlichen Verhalten verneigen“.

ZITAT

Der Menschenschlag hinter Gloria.tv spuckt bekanntlich schon lange auf Kardinal Schönborn und lässt absolut keine Gelegenheit aus, den Kirchenmann zu verhöhnen und zu kritisieren. Aber hier fährt das scheinheilige Gloria.tv-Pack einmal mehr besonders eindrücklich auf der Schiene des Hasses und der denkbar widerlichsten Menschenverachtung. Es ist also nicht „wunderbar, menschlich und christlich“, wenn ein homosexueller Mann sich für seinen Partner aufopfert und für ihn sorgt. Und wenn dann ein ehrenwerter Kirchenmann dies noch gutheisst, ist der „Skandal“ perfekt. Und die ebenso scheinheiligen, von Bosheit erfüllten Kommentatoren (es handelt sich stets um dieselben paar Kasperl, gerade mal eine Handvoll) ziehen unterhalb des Beitrags selbstverständlich nach und spucken Gift und Galle mit. Da fragt man sich als meiner Meinung nach vernünftig denkender und an die Nächstenliebe glaubender Mensch einmal mehr: Womit hat unsere Welt solches Gesindel verdient? Womit nur??? Da wird mir speiübel…

 

Gloria.tv hetzt geflissentlich gegen den Wiener Kardinal Schönborn

Gloria.tv hetzt geflissentlich gegen den Wiener Kardinal Schönborn

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Conchita Wurst in allen Medien. Man mag die Figur toll finden oder nicht. Gleiches gilt für den Hype um sie. Aber dahinter steckt ein Mensch mit einer klaren Botschaft. Die österreichische Drag-Queen mit dem richtigen Namen Thomas Neuwirth ist auch beim erzreaktionären Internetportal Gloria.tv, das sich „katholisch“ und „christlich“ schimpft, aktuell mehrfaches Thema. Ist Wurst doch ein besonders dankbares Ziel für die Diffamierung und Menschenhetze durch jenen scheinheiligen Mob, der sich hinter dem Label Gloria.tv verbirgt. Wie versessen suchen die Macher offenbar tagtäglich krampfhaft nach Anlass, um das Thema Homosex in ihren Nachrichten breit zu treten. In der Ausgabe vom Mittwoch, 14. Mai, heisst es zum Thema Conchita Wurst wortwörtlich – Zitat:

„Österreich. Der als Frau geschminkte Thomas Neuwirth, der den diesjährigen Eurovision Song Contest gewann, erhielt Lob von Pfarrer Michael Unger im steirischen Bad Mitterndorf, wo Neuwirth aufwuchs. Neuwirth habe als Sternsinger für soziale Projekte Geld gesammelt. Der Pfarrer nannte ihn einen – Zitat „Supertyp“. Er wisse, was es bedeute, für ein Anderssein verspottet zu werden. Der Pfarrer hat sogar in der Messe für den Homosexuellen gebetet.“

Der Pfarrer sagte auch (was bei Gloria.tv unerwähnt bleibt): „Nicht wichtig, ob einer schwul ist, sondern ob er ein guter Kerl ist“. Da hat doch tatsächlich ein Pfarrer „sogar“ für einen Homosexuellen gebetet. Ja, wie unchristlich ist das denn! Dieser Pfarrer gehört stante pede exkommuniziert. Da kriege ich – in der Vulgärsprache ausgedrückt – das schwallartige Kotzen. Ein Kirchenmann, der mit einem Satz genau aussprechen kann, was Christsein an sich bedeutet, der es offensichtlich begriffen hat, wird zur unmittelbaren Zielscheibe.

Erst wenn unsere Erde von solchen hasserfüllten Hetzern, wie sie bei Gloria-tv zu finden sind, befreit ist, hat sie die Chance, eine bessere zu werden. Es wird leider noch lange dauern.

Gloria.tv

Gloria.tv: Spezialisiert auf Hetze und Menschenverachtung

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Bald dürfte es sich ausgehetzt haben bei Gloria.tv. Beim selbsternannten „Katholischen Sender“, der sich gesetzlich stets in der Grauzone oder jenseits des Legalen bewegt, wurde eine Hausdurchsuchung durchgeführt, wie die Presse am Samstag, 10. August, berichtet. Siehe  Artikel in der Kronenzeitung.

Dass es sich bei einem der Priester um Markus Doppelbauer handelt und um dessen offenbar rabiate Schwester Eva, liegt auf der Hand. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht und hoffen, dass auch weitere Fundamentalkatholiken, die mit dem eigentlichen Christentum wenig mehr zu tun haben, für ihre menschenverachtenden Machenschaften die verdiente Strafe kriegen.

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Mich erfreut und erstaunt, wie überaus offen sich das erzkatholische Wien heuer wieder gibt und seine wichtigste Sehenswürdigkeit – die Ringstrasse – mehrere Stunden komplett dicht macht und ganz der Regenbogenparade überlässt. Seit Tagen schon flatterten auf sämtlichen Strassenbahnen und Bussen die Regenbogenflaggen, und selbst auf dem Dach der Akademie der bildenden Künste wehte ein riesiger Regenbogenbanner. Es war einmal mehr die friedlichste Demonstration, die man sich vorstellen kann – mit rund 150’000 Teilnehmern und Zuschauern.

Und doch: Wie ein fieses kleines bösartiges Geschwür formierte sich im Schatten des erhabenen Stephansdomes um 15 Uhr ein kleiner Mob, um gegen Homosexuelle und deren Wunsch nach Gleichberechtigung vor dem Gesetz zu wettern und zu hetzen. Unter dem Namen „Marsch für die Familie“ startete deren Aktion. Diese Gegendemo hatte jedoch nur ein einziges Ziel: Hass säen, Hass schüren, Homosexuellen-Hetze, Unruhe stiften und Gewalt provozieren.

Das Polizeiaufgebot war immens angesichts der Anzahl Demonstranten. Auf Gloria.tv hatte Moderatorin Eva Doppelbauer angekündigt, es würden gegen die 500 Teilnehmer erwartet. Schliesslich jedoch bestand das Grüppchen aus geschätzten 40-50 Fundis und religiös irreversibel verblendeten Leutchen, welche sich die nächste Stunde dem Spott und den mitleidig-amüsierten Blicken von Zuschauern aussetzen sollten. Inmitten des Geschehens tummelte sich wie erwartet Eva Doppelbauer von Gloria.tv. Sie dokumentierte eifrig mit der Kamera und hat später von 170 Teilnehmern gesprochen. Woher sie diese Fantasiezahl hat, bleibt wohl ihr Geheimnis. Nach der widerlichen hasserfüllten Hetzrede eines Fundis mit Beleidigungen an die Adresse von Schwulen und Lesben sowie den gewohnten blödsinnigen Unwahrheiten zog der Trupp über den Stock-im-Eisen-Platz zum Graben, dann via Kohlmarkt zum Michaelerplatz, bog in die Herrengasse ein und marschierte über die Landhausgasse zum Minoritenplatz. Wiederholt rief ein älterer Herr durchs Mikrofon sinnentleerte Sprüche aus wie

…“Gesellschaft wird gesünder mit Vater, Mutter, Kinder”…

…“Lasst euch nicht betrügen durch die Gender-Lügen”…

Und die absolute Höhe war folgender Spruch:

…“Erziehung ist der Eltern Pflicht, verführt uns unsere Kinder nicht”…

Entschuldigung? Wer soll hier Kinder verführen? War dieser Spruch jetzt an die  homosexuellen Menschen gerichtet? Ernsthaft? Alles, was das Grüppchen damit erreichte, war eine furchtbare Blamage. Es war ein Trauerspiel zum Fremdschämen. Erwartungsgemäss fand das Ganze unter Buh-Rufen, Gegenparolen und Zurufen wie “Homohasser” und dergleichen statt. Und zur Kundgebung vor der Minoritenkirche angekommen erfolgte, was eh im Vornherein schon so sicher war wie das Amen im Gebet: Die Fundis stilisierten sich durch ihren Sprecher wieder einmal voller Selbstmitleid zum Opfer bei dem ganzen Zirkus, den sie selbst mutwillig angestachelt haben.

Fazit: Bei einer friedlichen Grossveranstaltung mit fröhlichen Menschen rotten sich ein paar wenige ewiggestrige von abgrundtiefem Hass durchtriebene Indivudien zusammen, machen sich inmitten der stark bevölkerten Innenstadt zum Affen, sorgen bewusst und gezielt für Wut und Missmut innerhalb eines friedlichen Festanlasses und werden dadurch automatisch zu einem Aggressor, der Unruhe und schlimmstenfalls Gewalt provoziert. Das Scheitern ihrer Bemühungen ist so prädestiniert, und ihr verbohrtes Ansinnen derart aussichtslos – es ist alles vergeudete Zeit und nichts als unnötiges Unruhestiften.

Liebe Fundamental-Katholiken: Bleibt doch nächstes mal zu Hause, und lasst die rechtschaffenen Menschen in Ruhe, die nicht mehr und nicht weniger wünschen als das Recht, das ihnen zusteht. Gesünder ist die Gesellschaft einzig ohne Euch!

Wie zu erwarten war, hat Gloria.tv Videoaufnahmen so zusammengeschnitten, dass die Fundis einmal mehr als Opfer dastehen. Das Resultat ist hier zu sehen: Gloria.tv-Video

Die Katholiken versammeln sich am Stephansplatz

Die Katholiken versammeln sich am Stephansplatz

Pfarrer Markus Doppelbauer sorgt für Ordnung

Versammlungsleiter Michael Koda sorgt für Ordnung

Natürlich bewahren wir die Würde des Leibes. Wo liegt das Problem?

Natürlich bewahren wir die Würde des Leibes. Wo liegt das Problem?

Die alte Leier

Die alte Leier

Verhältnisblödsinn beim Polizeiaufgebot

Verhältnisblödsinn beim Polizeiaufgebot

Gloria.tv-Moderatorin Eva Doppelbauer für einmal hinter der Kamera

Gloria.tv-Moderatorin Eva Doppelbauer fleissig am Dokumentieren

Was würde wohl Jesus zu diesen Menschen sagen...

Hass und Verachtung. Und dafür muss Jesus hinhalten!

Am Graben

Am Graben

Das Gütesiegel der organisierten Menschenverachtung und Volksverhetzung

Das Gütesiegel der organisierten Menschenverachtung und Volksverhetzung

Die Gruppe trifft bei der Minoritenkirche ein für ihre Kundgebung

Die Gruppe trifft bei der Minoritenkirche ein für ihre Kundgebung

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Das umstrittene Internet-Videoportal Gloria.tv agiert mit immer abstruseren und fragwürdigen Methoden, die sich scharf an der Grenze des Legalen bewegen. Die Betreiber wollen den Eindruck erwecken, dass das Portal von Moldawien aus betrieben wird. Es wird aber immer offensichtlicher, dass die Zentrale an der Quelle des Rheins, im Bünderland, liegt.

Erst würdigt Gloria.tv einen bekennenden Antisemiten und Homohasser, dann stempelt das Portal fünf kirchliche Würdenträger, deutsche Kardinäle und Bischöfe, mit dem Hakenkreuz, weil sie die von der katholischen Kirche als tabu geltende „Pille danach“ im Falle einer Vergewaltigung als gerechtfertigt erklären. Dies sind nur zwei der jüngsten Fehltritte dieser rechtsgerichteten, konservativ-katholischen Internetseite. Von Seriosität und Glaubwürdigkeit ist bei Gloria.tv schon lange keine Rede mehr.

Die Seite ist juristisch in Moldawien angesiedelt. Offenbar aber sitzen alle Drahtzieher in ein und derselben Gemeinde in der Schweiz: das beschauliche Tujetsch am hintersten Ende des Surselva. Dorfpfarrer Reto Nay ist Seelsorger in der Gemeinde und wird als Hauptgründer von Gloria.tv angesehen. Unterstützt in der Seelsorge und ebenso im Unterhalt von Gloria.tv wird Nay von Pfarrer Markus Doppelbauer aus dem oberösterreichischen Grieskirchen. Dessen Schwester Eva Maria Doppelbauer moderiert die täglichen Neuigkeiten auf Gloria.tv. Markus Doppelbauer gibt als Anschrift Cadruvi 4 an, das Sedruner Pfarramt. Mit im Boot sitzt die Rumänin Doina Buzut, gemeldet in Lugano, gemäss Handelsregisterauszug jedoch Zeichnungsberechtigte bei Gloria.tv mit der Anschrift Bahnhofstrasse 18 in Ilanz. Dabei handelt es sich offenbar um die Adresse von Reto Nays Eltern. Somit ist davon auszugehen, dass der eigentliche Sitz von Gloria.tv in der Schweiz liegt und dass die Inhalte auch dort produziert werden.

Nun kommt der Oberhirte des Bistums Chur ins Spiel: Bischof Vitus Huonder, von den unsäglichen Misstritten bei Gloria.tv in Kenntnis gesetzt, hat sich an Reto Nay gewendet und ihn aufgefordert, er soll den Hakenkreuz-Beitrag entfernen lassen und sich schriftlich davon distanzieren, worauf letzterer behauptete, er hätte keinen Einfluss auf die Beiträge der englischen Version von Gloria.tv (dort ist das Hakenkreuz-Video aufgetaucht), da „der rechtliche Sitz in Moldawien liegt“ (Stellungnahme von Bischof Vitus Huonder).

Reto Nay behauptete demzufolge, dass er „nichts weiter unernehmen kann“… Oder wohl besser gesagt: nicht will. Zwar betont Vitus Huonder, dass er es nicht dulde, dass Mitarbeiter in seinem Bistum volksverhetzendes Gedankengut verbreiten, und am Nachmittag des 11. März 2013 forderte der Bischof laut Medienmitteilung den Gloria.tv-Sitz in Moldawien auf, „sämtliche mit seiner Person im Zusammenhang stehende Audio- und Video-Beiträge sofort zu löschen und vom Server zu nehmen. Dies gelte insbesondere für alle Beiträge, die Verantwortliche von gloria.tv produziert haben. Der Grund sei, dass Gloria.tv einige seiner bischöflichen Mitbrüder in schwerwiegender Weise verunglimpft.“

Und jetzt täte Bischof Vitus Huonder gut daran, sich den Herrn Nay und seine Kumpanen vorzuknöpfen, denn er kann nicht die Augen davor verschliessen, dass Mitarbeiter in seiner nächsten Nähe für solche Scheusslichkeiten verantwortlich sind! Es kann mir keiner weismachen, dass Pfarrer Reto Nay nicht die Inhalte von Gloria.tv beeinflussen kann. Der Tujetscher Pfarrer hat seinerzeit auch auf dem abgeschalteten Portal Kreuz.net publiziert. Zudem hat sich abgezeichnet, dass auf der rechtswidrigen Internetseite damals zahlreiche hetzerische Beiträge anderer Urheber aus dem Bistum Chur veröffentlicht worden sind. Und immer blieb der Bischof untätig und distanzierte sich bestenfalls, anstatt aktiv zu werden.

UPDATE vom 13. März 2013: Pfarrer Reto Nay ist am Abend des 13. März von der Gemeinde Tujetsch fristlos entlassen worden.

UPDATE vom 15. März 2013: Meldung des Bistums Chur: „Der Bischof von Chur, Msgr. Vitus Huonder, hat mit Datum vom 15. März 2013 den Pfarradministrator von Tujetsch (Sedrun), sur Dr. Reto Nay, des Amtes enthoben.“ Markus Doppelbauer indes muss laut Medienmitteilung das Bistum Chur verlassen. Er wird von Bischof Wolfgang Haas vom Erzbistum Vaduz, dem Doppelbauer angehört, abgezogen.

UPDATE vom 18. März 2013: Noch am Abend seiner Amtsenthebung liess Pfarrer Reto Nay auf Gloria.tv eine Stellungnahme in Form eines Interviews veröffentlichen. Darin sieht er sich als Opfer einer „deutschen Hexenjagd“, welche von „zwei homosexuellen Aktivisten“ aus Deutschland eingeleitet worden sei (was übrigens nicht zutreffend ist, denn hinter der Bewegung stehen mehrere homo- und nichthomosexuelle Personen, die gemeinsam der unchristlichen Hetzterei rechtskatholischer Fanatiker Einhalt gebieten wollen). Selbst in diesem Interview distanziert sich der ehemalige Sedruner Pfarrer in keiner Weise von der Verwendung der Hakenkreuze im genannten Beitrag der englischsprachigen Gloria.tv-Version. Im Gegenteil: Nay rechtfertigt dieses Vorgehen mit haltlosen Argumenten und meint „wer die Tötung neu-gezeugter Kinder erlaubt, darf nicht zimperlig (sic!) sein“. Reto Nay stellt somit die Entfernung einer befruchteten Eizelle mit dem Mord an Millionen in einen Kontext.

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Das reaktionär-konservativkatholische Internetportal Gloria.tv leistet sich einmal mehr einen ungeheuren Fehltritt. Diesmal bei einer Berichterstattung im Rahmen des aktuellen Dauerbrennerthemas der „Pille danach“, die aus Sicht der katholischen Kirche als abtreibend und somit tötend wirkt. Eine schwere Sünde also. Nachdem jüngst fünf Deutsche Bischöfe den Einsatz einer Pille danach im Falle einer Vergewaltigung für legitim erklärt hatten, erreicht die englische Version von Gloria.tv in den Nachrichten vom 18. Februar den absoluten Gipfel der Geschmacklosigkeit, indem sie die fünf Bischöfe anprangert und die Fotos der Kirchenmänner mit dem Hakenkreuz stempelt.

Gloria.tv setzt die Aussagen der Bischöfe und somit ihre Personen in direkten Zusammenhang mit Adolf Hitler und den Greueln der Nationalsozialisten. Gloria.tv verbreitet somit einmal mehr den gleichen ekelerregenden virtuellen Gestank wie die im Dezember 2012 eingestellte Internetseite Kreuz.net. Nicht zuletzt hat Gloria.tv hiermit womöglich auch die Grenzen der Legalität überschritten.

Update: Die Deutsche Bischofskonferenz hat mittlerweile reagiert (http://www.youtube.com/watch?v=WwICew3dkQY&feature=youtu.be)

Gloria.tv, Gipfel der Geschmacklosigkeit

Gloria.tv, Gipfel der Geschmacklosigkeit

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