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Posts Tagged ‘klavier’


Op. 364 von Johann Strauss Sohn gehört zu seinen bezauberndsten Walzerthemen. „Wo die Citronen blüh’n“ hatte ursprünglich „Bella Italia“ geheissen. Anlässlich einer Reise nach Italien hat Strauss dieses Meisterwerk geschrieben. Die Uraufführung fand denn auch noch auf dieser Reise statt, im Mai 1874 im damals prachtvollen Teatro Regio in Turin. Folgend das Hauptthema als Pianoversion:

 

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Eine Ziehrer-Melodie macht der Kenner sofort aus. Dieses wunderschöne Quodlibet aus dem „Fremdenführer“ trägt besonders deutlich die Handschrift des Meisters. Die Textstelle „s’Gibt kein grösseres Vergnügen, als im Walzer hinzufliegen“ ist wohl populärer mit den Worten „Wenn als Wiener du geboren, hast du Glück g’habt in der Tat…“

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Es ist ein Jammer, wie eine Unmenge an bezaubernder Musikliteratur in den Archiven dieser Welt auf Nimmerwiedersehen verstaubt. Von Oscar Fetrás etwa kennt man lediglich noch „Mondnacht auf der Alster“ , die „Uhlenhorster Kinder“ oder den „Hindenburg-Marsch“. Aber was ist beispielsweise mit den umwerfenden „Harvestehuder Schwalben“? Youtube liefert lediglich eine verstaubte Grammophon-Aufnahme aus alter Zeit. Anhand dieser habe ich versucht, den Walzer auf dem Klavier nachzuspielen, ohne mich dabei verbissen ans Original zu halten. Was ist daraus geworden? Sehen/hören Sie selbst:

 

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Die meisten Schweizer Volklieder sind fröhlicher, beschwingter Natur. Umso mehr sticht das berühmte Guggisberg-Lied hervor, das fast so unendlich düster ist wie das Lied vom traurigen Sonntag. Das Geschichte erzählt von einem jungen Mädchen aus dem Dorfe Guggisberg im Schwarzenburger Land. Es war unsterblich in einen Jungen aus der Nachbarschaft verliebt, welcher Hals über Kopf fliehen musste, weil er in einem Streit vermeintlich einen anderen getötet hatte. Als er nach langer Zeit vernahm, dass er sich geirrt hatte und zurück nach Guggisberg gekehrt ist, war sein Vreneli an gebrochenem Herzen gestorben. Vermutlich geht diese erschütternd tragische Geschichte auf eine wahre Begebenheit zurück.

 

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Zweifelsohne ist die Operette „Im Weissen Rössl“ eines der erfolgreichsten Bühnenstücke der silbernen Ära. Viel Klamauk und unsterbliche Melodien haben den Dreiakter zum heute noch vielaufgeführten Kassenschlager gemacht. Stark mit beteiligt am Erfolg war kein geringerer als Robert Stolz, der mit „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“ und „Die ganze Welt ist himmelblau“ zwei der prägendsten Musiknummern in Ralph Benatzkys Operette beigesteuert hat.

Aber – wie unfair: Robert Stolz blieben die ihm zustehenden Tantiemen für seine beiden Piecen verwehrt. Stolz machte Benatzky dafür verantwortlich und soll diesen fortan despektierlich „Benutzky“ genannt haben. So ist es zumindest anekdotisch überliefert. Doch soll nicht Benatzky selbst für diese unrühmliche Begebenheit verantwortlich gewesen sein, sondern der Bühnenregisseur und „Produzent“ Erik Charell, welcher die Verträge perfiderweise so aufsetzen liess, dass er selbst als Besitzer der Rechte an der Musik notiert ist. Charell persönlich gab bei Stolz die zwei Nummern in Auftrag und spies diesen mit einem einmaligen Honorar ab. Robert Stolz ging nach eigener Aussage davon aus, dass diese beiden Stücke nur für die Aufführungen in Berlin gedacht seien. Einen Prozess gegen Charell in dieser Sache aber verlor Stolz.

Ob der Term „Benutzky“ nun tatsächlich auf Robert Stolz‘ Mist gewachsen, oder ob dies lediglich Legendenbildung ist – mit „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“ hat Meister Stolz sich einmal mehr ein musikalisches Denkmal gesetzt, dass der Welt nie mehr aus den Ohren gehen wird.

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Eigentlich ein Totschläger unter den Gassenhauern, aber die Melodie ist so eingängig und schön, dass seine Unsterblichkeit mehr als berechtigt ist. Nachdem Hinz und Kunz „Tulpen aus Amsterdam“ interpretiert hat, komme ich nun auch noch damit… et voilà

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Wunderschönes Wiener Lied aus der Operette „Deutschmeister“ von Carl Michael Zieher.

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Kurz, einfach und reizend ist das so genannte Geburtstagsständchen von Paul Lincke. Hier ein „Nach-Gehör-Arrangement“ für Piano.

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Ein Wiener Lied


Habe mich mal wieder in der Wienermusik versucht. Hier ein einfach arrangiertes Lied… Jetzt fehlt nur noch ein Text 🙂

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Die Operette Frau Luna ist die bekannteste von Paul Lincke. Der Berliner Komponist war wahrhaftig begnadet. Leider viel zuwenig kennt man heute noch von ihm. Dieses bezaubernde Walzerlied stammt aus der Szene, in der die vier Berliner Genossen in ihrem Ballon zum Mond fahren.

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Da draussen im duftigen Garten“ – trotz dem kitschigen Titel war das seit meiner Kindheit eines meiner Lieblingslieder überhaupt. Oscar Straus hat da aus dem Vollen geschöpft für seinen „Walzertraum„. Hier eine besonders träumerische Wiedergabe… Dazu ein paar passende Impressionen aus Wien.

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Franz Lehár gehört zu meinen top Favoriten in der Sparte der leichten Unterhaltung. Der Mann war beispiellos schaffenskräftig und einfallsreich. Nur wenige Komponisten in der Geschichte haben eine vergleichbare Zahl an Melodien geschrieben, die den Status der Unsterblichkeit erlangt haben. Lehár war zudem besonders stark bei Walzern, weshalb ich hier 13 der für mich schönsten Beispiele auf Klavier gespielt und zu einem Bouquet zusammen geschustert habe.

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Er ist wohl DAS Walzerwerk Johann Strauss des Älteren. Eine frühe Komposition, die heute noch immer höchste Popularität geniesst. Nirgends konnte ich eine Piano-Version finden, also was tut man da? Man spielt es eben selber ein, Stück für Stück so gut es geht. Ich habe versucht, den ganzen Walzer nach Gehör nachzuspielen. Allerdings in einer anderen Tonart. Mir behagt E-Dur ganz und gar nicht. So habe ich alles eben nach G-Dur transponiert. Schlussendlich war das Ganze irgendwie im Kasten… doch hören Sie selbst.

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Ich kann mir nicht erklären, was genau diesem Lied innewohnt, das mich seit meiner Kindheit in einen unbeschreiblichen Bann zieht. Für mich ist es jedenfalls das allerschönste Wienerlied überhaupt. Die Melodie ist nicht einfach nur schön. Sie ist vertonte Lebensfreude, zu der sich aber ganz viel Melancholie und ungeheure Sehnsucht mengt. Wenn ich mir allerdings die zigfachen instrumentalen und gesungenen Wiedergaben anhöre, so scheint gerade diese Melancholie und Sehnsucht den meisten Interpreten verborgen zu bleiben. Viel zu stark betonen sie die Fröhlichkeit des Liedes.

Kein Stück habe ich auf dem Klavier so häufig in so mannigfaltiger Weise gespielt, wie dieses. Allein wegen „Im Prater blüh’n wieder die Bäume“ ist Robert Stolz für mich einer der genialsten Komponisten neuerer Zeit. Und ich wünschte mir, ich hätte jemals die Gelegenheit gehabt, dies dem ehrenwerten Herrn persönlich mitteilen können.

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Es ist eines der hingebungsvollsten und romantischsten Lieder der silbernen Operettnära: Das Duett des verliebten Wirtenpaares in einem Wiener Beisl am Rande der Stadt von Leo Fall aus der Operette „Der liebe Augustin“. Am schönsten ist es wohl, wenn sich Anneliese Rothenberger und Rupert Glawitsch das Stelldichein im schummrigen Wirthaus geben. Ich haben mich dafür einfach mal hingesetzt, das Lied in G-Dur angestimmt… et voilà: meine persönliche Pianoversion.

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Würde ich eine Reise ins Wien des ausgehenden 19. Jh. machen können, wäre er der erste, den ich aufsuchen und um ein Autogramm und mehr bitten würde: Carl Michael Ziehrer ist das menschgewordene Wien. In keiner Musik lebt die Stadt so authentisch in Klang auf, wie in derjenigen vom Ziehrer. Der sympathische Mann hat meine allerhöchste Verehrung.

Ein spontaner Schnellschuss war meine Idee, 22 seiner schönsten Walzer aus dem riesigen Oeuvre zu picken und auf dem Klavier in eigenen Versionen wiederzugeben. Das Resultat gibt’s bei Youtube.

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Franz Lehár ist für mich mit Abstand der grossartigste Komponist der silberenen Operettenära. Ich vergöttere seine Musik geradezu. Das Vilja Lied aus seiner berühmtesten Operette "Die lustige Witwe" gehört zu den rührendsten und emotional bewegendsten Schöpfungen. Da musste ich mich einfach hinsetzen... und spielen.

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Plötzlich ging mir der Kupelwieser Walzer von Franz Schubert durch den Kopf. Schon ewig habe ich ihn nicht mehr gehört. Trotzdem hab ich mich ans Klavier gesetzt und versucht, anhand der Fragmente, die mir geblieben sind, so eine Art Mischung aus Kupelwieser Walzer und Improvisation zusammen zu schustern. Dazu ein paar Bilder von daheim – und fertig war der kleine musikalische Beitrag.

 

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