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Posts Tagged ‘pfarrer’


Ja, eine provokative Überschrift. Aber wie soll man heutzutage die Gesinnung eines Dorfpfarrers beschreiben, der in seinem Pfarrblatt Homosexualität öffentlich als „pervers, widernatürlich, schwerste Sünde“ bezeichnet und meint, sie gehöre „geheilt“? Unlängst verkündete der ehrenwerte Pfarrer Karl Tropper von St. Veit am Vogau in der Steiermark denselben skandalösen Mist in seinem Kirchenblatt. Pfarrer André Wingen aus Neukirchen an der Wild NÖ stösst nun also ins selbe Horn. Der mediale Aufschrei ist gross – zu Recht! Er könnte meines Erachtens nicht gross genug sein. So einer gehört doch stante pede abgesetzt!? Aber warum auch, er vertritt ja nur die Lehre der Kirche.

Wie lange aber darf sich die Kirche diesen Wahnsinn noch ungestraft erlauben? Wie lange dürfen Menschen wegen ihrer Sexualität noch verurteilt werden? Ich kann dieses unsägliche reaktionäre Gedöns nicht mehr hören, dass nur die Sexualität zwischen Mann und Frau die einzig richtige, „gottgefällige“ sei. Bigott, kleinkariert, ewiggestrig, unbelehrbar und menschenverachtend sind die einzig zutreffenden Begriffe, mit denen man eine solche Gesinnung à la Tropper und Wingen umschreiben kann. Möge Mutter Erde irgendwann von solchen Menschen erlöst sein… Sie sind böse, sie schüren Hass, sie stiften Unfrieden, ohne sie würde die Welt eine bessere, da bin ich sowas von überzeugt! Und der Gipfel bei der aktuellen Sache: Die Diözese St. Pölten stellt sich hinter diesen Pfaffen. Liebe Kirche, wache auf. Du schaufelst dir dein eigenes Grab.

Man vergebe mir meine Direktheit, aber ich kann meiner Wut auf diesen GOTTLOSEN Menschenschlag anders nicht Luft verschaffen…

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Das verschlägt einem normal denkenden Menschen mit gesundem Verstand die Sprache. Wie kann ein Dorfpfarrer ungestraft in seinem Pfarrblatt einen solch abscheulichen Inhalt verbreiten (siehe Bild)? Pfarrer Karl Tropper vom südsteirischen St. Veit am Vogau hetzt bekannterweise regelmässig aufs Verachtlichste gegen homosexuelle Menschen und schafft es damit jeweils in die Medien. Sein neuster Rundumschlag: In der Januar-Ausgabe des St. Veiter Pfarrblattes ist auf Seite 13 die pure Verhetzung zu lesen, insbesondere im unteren Artikel. Hier heisst es wortwörtlich (mit Verweis auf kreuz.net !):

„Die Zahl der Neuinfektionen mit HI-Virus, der Aids auslöst, sinkt weltweit – aber nicht bei den Homo-Perversen.“

„Bei den Sodomisten steigt die Zahl der Infizierten weiter an…“

„Im Jahr 2001 waren 8 Prozent der Homo-Gestörten in den Vereinigten Staaten mv-infiziert.“

„Auch in Spanien, Chile… sind mehr als 15 Prozent der Widernatürlichen HIVSeuchenträger.“

Wie ist es möglich, dass so ein Mensch auf eine Gemeinde von Gläubigen losgelassen werden darf? Die Vorstellung, wie diese Person vorne in der Kirche in salbungsvollen Worten von Nächstenliebe predigt und gleichzeitig so widerliches Gedankengut in einem Pfarrblatt (!) verbreitet, entbehrt jeglichen Kommentars. So ein „Gottesmann“ will glaubwürdig sein? Was denken und sagen die Menschen in der Pfarre, welche das Blättchen erhalten und lesen (es sind immerhin um die 2500 Haushalte)? Wie darf sowas geschehen in einer Zeit wie der heutigen? Das hat die Gefilde der Meinungsfreiheit bei weitem überschritten. Hallo Österreich?

Dem sauberen Pfarrer Tropper gehört rechtlich das Handwerk gelegt. Dazu hat sich mittlerweile eine Initiativgruppe gebildet, welcher ich von ganzem Herzen viel Erfolg bei ihrer Mission wünsche. Gleichzeitig sei Diözesanbischof Egon Kapellari, Graz-Seckau, dringend dazu ermutigt, diese Person ihres Amtes zu entheben, auch im eigenen Interesse. Menschen wie Tropper fügen der ohnehin angeschlagenen Kirche weiteren erheblichen Schaden zu. Andererseits kennt man ja mittlerweile die Kuschelpolitik von den Diözesen: Man wird wohl bestenfalls das „Gespräch mit Herrn Pfarrer Tropper“ suchen.

UPDATE 1: Und hier wird die hässliche Fratze dieses katholischen Teufels besonders deutlich.

UPDATE 2: Immerhin etwas. (Artikel in der Kleinen Zeitung)

Pfarrer Karl Tropper

Die Hetze von Pfarrer Karl Tropper

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Im Rahmen der Ermittlungen gegen die Hintermänner der widerwärtigen, pseudokatholischen Hass- und Fanatikerseite Kreuz.net – die Seite ist mittlerweile vom Netz genommen – hat sich bei der intensiven Fahndung nach den Verantwortlichen der Verdacht erhärtet, dass der Pfarrer von St. Jakob in Penzing, Christian Sieberer, neben fünf anderen Verdächtigen mit den Machern der Seite in enger Verbindung steht oder gar zu den Drahtziehern gehört. Spiegel TV hat sich auf die Spurensuche begeben und Pfarrer Sieberer zur Causa Kreuz.net befragen wollen (Sendung vom 25.11.2012, 23.15 Uhr). Als das Reporterteam den Geistlichen auf der Strasse in Penzing fragen wollte, wie er zu Kreuz.net stehe, ist dieser wortlos weitergegangen, hat keinen Mucks gemacht, die Anfrage eisern ignoriert.

Die (Nicht-)Reaktion spricht wohl für sich
Mal ehrlich: Hätte der „Pfaffenheini“, wie sich der ultrakonservative Priester selbst nennt, eine saubere Weste bezüglich Kreuz.net, hätte er anders reagiert oder zumindest den Reportern guten Gewissens mit ein paar wenigen Worten sagen können, er hätte nichts mit dem Hassportal zu tun. Kurzum: So reagiert kein Unbeteiligter. Sollte sich rausstellen, dass Sieberer mit Kreuz.net in Verbindung steht, dürfte ein Sturm über die Pfarre Penzing hereinbrechen. Und dann müsste die Erzdiözese Wien wohlüberlegt handeln. Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn äusserte unlängst, er habe einen festen Verdacht, dass zwei Geistliche aus seiner Diözese mit hinter Kreuz.net stecken. Ob Pfarrer Sieberer einer der von ihm Verdächtigten ist? Letzterer ist dem Erzbischof seit einem Zwist um das Vetorecht bezüglich Wahlen innerhalb der Pfarre nicht mehr freundlich gesinnt.
Vor einem ähnlichen Problem steht indes das Bistum Mainz. Ein Priester im Raum Darmstadt – zum Bistum gehörend – hat erwiesenermassen auf Kreuz.net Beiträge mit hetzerischem Inhalt befürwortend mit Spott und Hohn kommentiert. Der Priester, namentlich handelt es sich um Pfarrer Hendrick Jolie, hüllte sich ebenfalls in Schweigen gegenüber dem Repoter-Team von Spiegel TV. Auch er sehr suspekt. Das Bistum hat ihn zu einem Gespräch zitiert. Und das Resultat? Es hat natürlich keine Konsequenzen. Einzig ein mildes Hinweisen, er soll sich künftig von dem Portal distanzieren. Schwach und einfach kennzeichnend für die Gesinnung der katholischen Kirche.

Kreuz.net – das Werk einer bösartigen, gottlosen Gruppierung
Kreuz.net verbreitet seit Jahren menschenverachtendes Gedankengut, verunglimpft auf primitivste Weise Personen des öffentlichen Interesses, die aus Sicht von Kreuz.net mit den erzkonservativen Ansichten des Katholizismus nicht konform gehen, schürt Antisemitismus und Rechtsextremismus. Am allerstärksten jedoch hat Kreuz.net homosexuelle Menschen im Visier, beschimpft sie und ruft zu deren Verfolgung auf. Erneut in den Fokus geraten ist Kreuz.net im Oktober 2012 mit einem scheusslichen Hassartikel zu Dirk Bachs Tod, in dem der homosexuelle Schauspieler und Komödiant posthum aufs Übelste beschimpft worden ist („Jetzt brennt er in der ewigen Homohölle“, „Sittenverderber“, „Kotstecher“, „gesellschaftsschädlicher Homo-Gestörter“, …). Die Autoren und viele Kommentatoren bedienen sich primitivster Fäkalsprache. Die Eigenleistungen von Kreuz.net sind mehrheitlich redaktioneller Brechdurchfall.

Einen aufschlussreichen und meiner Meinung nach sehr fundierten, in fast jeder Hinsicht zutreffenden Blick auf die Causa Kreuz.net gibt der offen homosexuell lebende katholische Tehologe David Berger (Interview lesen).

Zum Verständnis:
Die Hintergründe
Update

Pfarrkirche St. Jakob, Penzing

Pfarrkirche St. Jakob, Penzing. Hier predigt der „Pfaffenheini“.

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