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Posts Tagged ‘piano’


Zweifelsohne ist die Operette „Im Weissen Rössl“ eines der erfolgreichsten Bühnenstücke der silbernen Ära. Viel Klamauk und unsterbliche Melodien haben den Dreiakter zum heute noch vielaufgeführten Kassenschlager gemacht. Stark mit beteiligt am Erfolg war kein geringerer als Robert Stolz, der mit „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“ und „Die ganze Welt ist himmelblau“ zwei der prägendsten Musiknummern in Ralph Benatzkys Operette beigesteuert hat.

Aber – wie unfair: Robert Stolz blieben die ihm zustehenden Tantiemen für seine beiden Piecen verwehrt. Stolz machte Benatzky dafür verantwortlich und soll diesen fortan despektierlich „Benutzky“ genannt haben. So ist es zumindest anekdotisch überliefert. Doch soll nicht Benatzky selbst für diese unrühmliche Begebenheit verantwortlich gewesen sein, sondern der Bühnenregisseur und „Produzent“ Erik Charell, welcher die Verträge perfiderweise so aufsetzen liess, dass er selbst als Besitzer der Rechte an der Musik notiert ist. Charell persönlich gab bei Stolz die zwei Nummern in Auftrag und spies diesen mit einem einmaligen Honorar ab. Robert Stolz ging nach eigener Aussage davon aus, dass diese beiden Stücke nur für die Aufführungen in Berlin gedacht seien. Einen Prozess gegen Charell in dieser Sache aber verlor Stolz.

Ob der Term „Benutzky“ nun tatsächlich auf Robert Stolz‘ Mist gewachsen, oder ob dies lediglich Legendenbildung ist – mit „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“ hat Meister Stolz sich einmal mehr ein musikalisches Denkmal gesetzt, dass der Welt nie mehr aus den Ohren gehen wird.

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Eigentlich ein Totschläger unter den Gassenhauern, aber die Melodie ist so eingängig und schön, dass seine Unsterblichkeit mehr als berechtigt ist. Nachdem Hinz und Kunz „Tulpen aus Amsterdam“ interpretiert hat, komme ich nun auch noch damit… et voilà

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Es gibt nichts Schöneres, als vergessene Musik aus dem Dunkel der Archive zu holen. Vom Hamburger Komponisten Oscar Fetrás kennt man heute fast ausschliesslich noch die „Mondnacht auf der Alster“. In jüngster Zeit gab es neue Einspielungen von ein zwei weteren Werken, beispielsweise „Uhlenhorster Kinder“. Fetrás besticht mit wahrlich bezaubernden Melodien, so süss und lieblich wie kaum ein anderer Deutscher Komponist es je hervorbrachte. Eine alte, schäbige Aufnahme von Opus 10, „Goldschmieds Töchterlein“, veranlasste mich, das Stück auf dem Piano nach Gehör nachzuspielen – wenigstens annähernd. Somit haben wir ein weiteres Werk diese begabten Musikers neu verfügbar. On es Piano-Noten davon gibt? Keine Ahnung, aber bestimmt irgendwo…

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Wunderschönes Wiener Lied aus der Operette „Deutschmeister“ von Carl Michael Zieher.

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Kurz, einfach und reizend ist das so genannte Geburtstagsständchen von Paul Lincke. Hier ein „Nach-Gehör-Arrangement“ für Piano.

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Ein Wiener Lied


Habe mich mal wieder in der Wienermusik versucht. Hier ein einfach arrangiertes Lied… Jetzt fehlt nur noch ein Text 🙂

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Die Operette Frau Luna ist die bekannteste von Paul Lincke. Der Berliner Komponist war wahrhaftig begnadet. Leider viel zuwenig kennt man heute noch von ihm. Dieses bezaubernde Walzerlied stammt aus der Szene, in der die vier Berliner Genossen in ihrem Ballon zum Mond fahren.

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